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"Land Fleesensee": Mecklenburgische Seenplatte bekommt einen Klimawald Waldaktionäre legen 15. Fläche in Mecklenburg-Vorpommern an / Bereits 36.000 Waldaktien verkauft Die Mecklenburgische Seenplatte erhält einen Klimawald: Die Fläche mit dem Namen "Land Fleesensee" ist am 22. Oktober von etwa 100 Waldaktionären angelegt worden. Er ist der nunmehr 15. seiner Art in Mecklenburg-Vorpommern und dabei auch bereits der fünfte in der Mecklenburgischen Seenplatte. "Die Klimawälder im Urlaubsland wachsen weiter. Wir können fast sagen, sie gehen in Serie", sagte Kersten Koepcke, Vorstandsmitglied des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, im Hinblick auf die insgesamt 36 Hektar, die die Wälder mittlerweile einnehmen. Der neue Klimawald "Land Fleesensee" ist 3,3 Hektar groß und befindet sich südöstlich des Luftkur- und Klosterortes Malchow nahe der Bundesstraße 192. "Waldaktien sind eine attraktive Methode, um Menschen Umweltbildungsaspekte näher zu bringen. Die Pflanzaktionen sind nicht nur sinnvoll, sie machen den Menschen vor allem Spaß und sind im Internationalen Jahr der Wälder ein schöner Beitrag aus dem Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern. Außerdem zeigen sie, dass sich Klima- und Naturschutz sehr gut ergänzen können", so Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz in Mecklenburg-Vorpommern. Die Pflanzaktion wurde von Jagdhornbläsern begleitet. Zuvor erhielten die Waldaktionäre Erläuterungen zu den Traubeneichen- und Elsbeerensetzlingen. Besonders engagierte sich das Ferienresort Land Fleesensee, das viele seiner Gäste zur Pflanzaktion einlud. Dazu Thomas Döbber-Rüther, Geschäftsführer der Land Fleesensee Tourismus Marketing GmbH: "Mit der Waldaktie möchten wir unseren Gästen eine Möglichkeit bieten, in ihrem Urlaubsland etwas für die Umwelt zu tun. Neben den Auszeichnungen des Dorfhotels und des Iberotels mit dem 'TUI Umwelt Campion' für umweltorientierte Hotelführung und des Golf & Country Clubs mit dem Zertifikat 'Golf und Natur' durch den Deutschen Golf Verband ist die Teilnahme an der Pflanzaktion ein weiterer Meilenstein unseres Umweltengagements." Bislang wurden insgesamt 36.000 Waldaktien verkauft. Für den Kaufpreis einer Aktie in Höhe von zehn Euro können auf einer Fläche von zehn Quadratmetern Bäume gepflegt werden, der die im Urlaub von einer vierköpfigen Familie verursachten Kohlendioxid-Emissionen ausgleicht. Ein Mitglied einer vierköpfigen Familie, die zwei Wochen in Mecklenburg-Vorpommern verbringt, setzt samt Anreise mit dem Auto, Unterkunft und Freizeitaktivitäten etwa 200 Kilogramm Kohlendioxid frei. Verglichen mit den Emissionen, die bei einer Flugreise verursacht werden, ist dies ein geringer Wert. So werden beispielsweise bereits durch einen von Hamburg nach Mallorca und zurückfliegenden Urlauber etwa 850 Kilogramm Kohlendioxid freigesetzt. Bei Fernreisen liegen die Werte noch deutlich höher: Ein Hin- und Rückflug nach Australien etwa setzt mehr als zwölf Tonnen Kohlendioxid frei. Zu den prominenten Waldaktionären gehören unter anderem der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler, das "Tatort"-Ermittlerduo Axel Prahl und Jan Josef Liefers, die Präsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern Sylvia Bretschneider und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit. Unter www.waldaktie.de können Waldaktien erworben werden. Dort finden Urlauber und Einheimische auch ein Formular, um sich für Pflanzaktionen anzumelden. Zeitgleich fanden am 22. Oktober Pflanzaktionen im Klimawald Bützow und im Klimawald Damerow auf der Insel Usedom statt. Die nächsten Pflanzaktionen sind im Frühjahr 2012 geplant. Weitere Informationen: www.waldaktie.de . Ein Flussparadies mit Gondoliere und zahllosen Natur- und Kulturschätzen An Main und Regnitz sollen Natur und Tourismus zu einer Einheit werden Bamberg (pts016/14.04.2011/12:03) - "Treffpunkt Natur" heißt es , wenn in der UNESCO Weltkulturerbestadt Bamberg am 26. April 2012 die Landesgartenschau ihre Tore öffnet. Nicht nur Liebhaber bunter Blüten, sondern auch Kulturbegeisterte, Sportfreaks und Freunde von Industriegeschichte kommen bei der Gartenschau auf ihre Kosten. Der Vorverkauf für die Dauerkarten hat bereits begonnen www.bamberg2012.de Die Kultur-Stadt an der Regnitz ist für diese Gartenschau bestens geeignet. Denn bereits heute bildet Bamberg das Zentrum eines ebenso ehrgeizigen wie reizvollen Projektes: dem "Flussparadies Franken" (Infos siehe http://www.flussparadies-franken.de). Ziel des Projektes ist es, Natur und Tourismus in der Region in Einklang zu bringen. Die ökologisch wertvollen Flusslandschaften zu erhalten. Die Natur zu schützen. Den Freizeitwert für die Bewohner zu erhöhen. Und den vielen Gästen aus dem In- und Ausland (umweltschonend) ein bestmögliches Angebot an Kultur- wie Natur-Erlebnissen zu ermöglichen. Die Vielfalt an Kultur- und Naturschätzen in dieser Region ist beachtlich, aber überregional immer noch vergleichsweise wenig bekannt. Hier gibt es noch Eisvögel zu bestaunen, ebenso Flussregenpfeifer, Bartmeise und Blaukehlchen,. Mosaikjungfer und Prachtlibelle. Neben den weltbekannten Kulturschätzen Bambergs ist auch die Umgebung reich an Museen, sehenswerten Kirchen - und ebenso reich an kulinarischen Spezialitäten. Die Dichte an Brauereien ist einzigartig. Und verträgt sich wie selbstverständlich mit den Winzerbetrieben, die sich westlich von Bamberg nahtlos am Main anschließen. Das Flussparadies Franken liegt eingebettet zwischen der wildromantischen Fränkischen Schweiz, dem Steigerwald (bekannt als "grünes Herz" Frankens) und den Haßbergen mit ihrer Burgen- und Fachwerkidylle. Das Gebiet reicht vom Obermain im Landkreis Lichtenfels im Norden bis zur Regnitz bei der Kaiserpfalz Forchheim im Süden und dem schiffbaren Main westlich von Bamberg. Es ist zirka 11.000 Hektar groß, davon sind knapp ein fünftel, etwa 2000 Hektar, Wasserfläche. Bereits heute, wenige Jahre nach Projektbeginn, sind die ersten Erfolge sichtbar: Das Flussparadies Franken ist zu einem großen "Natur-Park" gereift. Dieser bietet ein faszinierendes Spektrum für aktive Urlauber, Genießer und Kultur-Interessierte. Radwanderer kommen hier besonders auf ihre Kosten. Zum Beispiel auf dem RegnitzRadweg mit seiner 85 km langen Talroute (oder der um 10 km kürzeren Route am Main-Donau-Kanal entlang). Der Clou ist dabei der satellitengestützte Reiseführer "FluPa-Guide" mit dem integrierten Spiel "Leinen Los!" Die vielen Natur- und Kulturschätze werden in Text und Bild beschrieben und lassen sich leicht finden und auswählen. Ein großes Naturerlebnis sind auch die Mainauen zwischen Eltmann und Haßfurt. Hier kann man der Natur auf achtsame Art ganz nahe kommen. Etwa beim Naturerlebnispfad am Hochreinsee und bei Ziegelanger. Oder bei den Vogelbeobachtungstürmen bei Haßfurt und Dippach am Main, unmittelbar am Mainradweg gelegen. Die Weingenießer bevorzugen dagegen den Weinradweg zwischen Zeil am Main und Hallstadt mit seinen zahlreichen Weinbaubetrieben, Heckenwirtschaften und Weinlokalen. Die Route ist 24 km lang und verläuft überwiegend abseits der Autostraßen rechts des Mains. Ein Erlebnis für die ganze Familie bietet der Flusspfad in Bamberg. Auf ruhigen, stufenlosen Wegen können Erwachsene wie Kinder entlang der Regnitz in die spannende Geschichte der UNESCO-Welterbestadt eintauchen. Am Pfad sind Tafeln aufgestellt, die mit historischen Abbildungen und mit kurzen Texten die Veränderungen erklären, die Stadt und Fluss über die Zeit hinweg erfahren haben. Ein Audio-Guide zum Flusspfad kann bei der Tourist Information in Bamberg ausgeliehen werden. Und Chapeau Claque e.V. bietet darüber hinaus für Kinder spezielle Flussführungen an. Sehenswert ist auch die Ausstellung "Im Fluss der Geschichte. Bambergs Lebensader Regnitz" im Historischen Museum Bamberg. Seit 2009 haben sich hier bereits mehrere zehntausend Besucher über die vielfältigen kulturellen, wirtschaftlichen, historischen und ökologischen Verbindungen zwischen der Stadt Bamberg und ihrer "Lebensader", der Regnitz, informiert. Die von der UNESCO im Rahmen der Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnete Ausstellung öffnet ab 16. April wieder ihre Pforten (http://www.lebensader-regnitz.de). Wie stark der Fluss die Stadt geprägt hat, zeigt auch die Insellage des bezaubernden Rathauses. Wer mag, kann ab Mai sogar Gondelfahrten buchen. Diese dauern 30 Minuten und zeigen die 1000 Jahre alte Stadt aus ganz besonders reizvollen Perspektiven. "Klein-Venedig" steht dabei mit auf dem Programm. Das ist eine ehemalige Fischersiedlung aus dem 17. Jahrhundert. Jedes Jahr im August ist "Klein-Venedig" Schauplatz der "Sandkerwa", Bambergs größtem Volksfest. Weitere Infos zur Gondelfahrt: http://www.gondelfahrt.info . Bamberg und das Flussparadies Franken haben noch weitaus mehr Überraschungen zu bieten. Die besten Tipps und Infos finden sich auf den Websites: http://www.bamberg.info ; http://www.flussparadies-franken.de ; http://www.regnitzradweg.de ; http://www.landkreis-bamberg.de . Weitere touristische Informationen gibt es beim BAMBERG Tourismus & Kongress Service Geyerswörthstraße 5, 96047 Bamberg, Tel.: +49 (0) 951 2976 200, Fax: +49 (0) 951 2976 222, E-mail: info@bamberg.info , http://www.bamberg.info . STAMSRIED – HIER GEHT’S UNS GUT! Eingebettet in die ursprüngliche Landschaft des Bayerischen Waldes, umrahmt von sanften Waldbergen und grünen Wiesen wartet der Kinderland-Ort Stamsried darauf von Groß und Klein entdeckt zu werden. Unser Erholungsort bietet ideale Möglichkeiten, um selbst oder gemeinsam mit uns STAMSRIED ZU ERLEBEN! Familienurlaub in Stamsried bedeutet abwechslungsreiche Unterhaltung mit Spiel und Spaß, aber auch Ruhe und Erholung. Ein vielseitiges und attraktives Freizeitangebot in der unberührten Natur garantiert unvergessliche Ferienerlebnisse! Im Naturbad im wunderschönen Schloßpark warten viele Spielmöglichkeiten. Hervorragende Wasserqualität und schonender Umgang mit der Natur sind hier auf vorzügliche Weise miteinander verbunden. So wird ein Besuch des Naturbades zu einem erholsamen Erlebnis. BADEN IN REINER NATUR! Ist Ihnen der Klang von Steinen und von verschiedenen Hölzern vertraut? Möchten Sie den Lebensraum Wald erforschen und näher kennen lernen? Zeigen Sie Ihren Kindern die Schätze der Natur und erleben Sie unseren Walderlebnispfad mit allen Sinnen. Abenteuer bei lustigen Ritterspielen und bei einer spannenden Schatzsuche verspricht die mächtige Burgruine Kürnburg. Pures Vergnügen bereitet Eltern und Kindern unsere Kirchbachaue. Egal ob man sein persönliches Horoskop beim „Keltischen Baumkreis“ sucht oder Zehenspitzengefühl auf dem Barfußpfad testet - HIER GIBT ES VIEL ZU ENTDECKEN! Lassen Sie gemeinsam die Seele baumeln – Bis bald in STAMSRIED! . Fortsetzung von Startseite… NABU und LBV: Dohle ist „Vogel des Jahres 2012“ Die intelligenten Singvögel brauchen einen besseren Schutz ihrer Lebensräume Berlin - Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern, haben heute die Dohle (Coloeus monedula) zum „Vogel des Jahres 2012“ gekürt. „Damit beleuchten wir eine der intelligentesten heimischen Vogelarten, die trotz ihrer Anpassungsfähigkeit immer weniger Nistmöglichkeiten findet“, erklärt NABU-Vizepräsident Helmut Opitz. „Mit der Ernennung zum Vogel des Jahres wollen wir uns verstärkt für die geselligen Dohlen einsetzen, denn ihre Lebensräume werden immer mehr eingeengt“, erläutert der LBV-Vorsitzende Ludwig Sothmann. Es sei dringend, die vielseitigen Stimmtalente besser zu schützen, denn Dohlen stehen bereits in mehreren Bundesländern auf der Roten Liste der gefährdeten Arten oder auf der Vorwarnliste. Als Kulturfolger hatten sich die ursprünglichen Steppenbewohner in der menschlichen Nachbarschaft gut eingerichtet: Hohe Gebäude boten ihnen vorzüglichen Unterschlupf und Weiden, Felder und Wiesen einen reich gedeckten Tisch mit Käfern, Heuschrecken, Würmern und Schnecken. Für die Landwirtschaft waren sie nützliche Helfer bei der biologischen Schädlingsbekämpfung und so lebten Mensch und Dohle jahrhundertelang einträchtig miteinander. „Doch nun versiegeln wir immer mehr Grünflächen und setzen für den großflächigen Anbau von Energiepflanzen - vor allem Mais und Raps - flächendeckend Pestizide ein. Damit verschwindet auch die Nahrungsgrundlage der Dohlen. Zugleich finden die Dohlen in unseren Städten und Dörfern immer weniger Nistmöglichkeiten“, erklärt NABU-Vizepräsident Opitz. So ist der Dohlenbestand in Deutschland auf geschätzte 100.000 Brutpaare gesunken. Größere Dichten erreicht die Art nur noch regional, etwa am Niederrhein. Zum Rückgang der Dohlen tragen aktuell auch viele Gebäudesanierungen bei, die zwar wichtigen Energiesparzielen dienen, aber den Dohlen Brutplätze in Nischen, Mauerlöchern und Dachstühlen versperren. Wegen ihrer Vorliebe für Kirchtürme nannte man sie früher „des Pastors schwarze Taube“, doch die Türme vieler Gotteshäuser wurden inzwischen zur Taubenabwehr vergittert. Mit dem Projekt „Lebensraum Kirchturm“ weisen NABU und LBV auf die Gefährdung von tierischen Kirchturmbewohnern hin und setzen sich für deren Schutz ein. Seit 2007, als der Turmfalke Vogel des Jahres war, haben NABU und LBV bereits 500 Kirchengemeinden mit einer Plakette für ihr vorbildliches Engagement ausgezeichnet. Im Dohlen-Jahr sollen es noch mehr werden. So rufen NABU und LBV dazu auf, die „Wohnungsnot“ der schwarz gefiederten Vögel mit den silber-blauen Augen zu lindern. Dazu sollen vorhandene Lebensräume erhalten und neue geschaffen werden. Denn auch die Dohlen-Kolonien in alten Baumbeständen nehmen ab, wo die durchaus anpassungsfähigen Vögel gerne die von Schwarzspechten gezimmerten Höhlen beziehen, erläutert der LBV-Vorsitzende Sothmann. „So gilt es, naturnahe Altholzbestände und „Höhlenbäume“ zu schützen. Auch alte Parkbäume in Städten und Siedlungsräumen können diese Funktion erfüllen und dürfen nicht einer übervorsichtigen Verkehrssicherung oder Baumsanierungen zum Opfer fallen.“ Bei den noch verbliebenen Felsbrütern unter den Dohlen müssen Störungen durch Kletterer vermieden werden, etwa indem solche Felsen während der Brutzeit gesperrt werden. Und damit Schornsteine, die noch in Betrieb sind, nicht durch Nistmaterial verstopfen, könne man vorbeugend Schutzgitter oder Abdeckungen anbringen und den Vögeln andernorts alternative Brutplätze anbieten. Dazu eignen sich spezielle Dohlen-Nistkästen, die gerne angenommen werden und über den NABU und den LBV bezogen werden können. Zugleich hoffen der NABU und der LBV auf einen Imagegewinn für den Vogel des Jahres 2012 - denn tatsächlich sind diese kleinsten Vertreter der Rabenvögel weder Unglücksboten und Pechvögel, wie mancher Volksmund sie schmähte. Vielmehr beeindrucken Dohlen durch ihr hoch entwickeltes Familien- und Gesellschaftsleben. Schon der Verhaltensforscher und Nobelpreisträger Konrad Lorenz war fasziniert von den lernfähigen und intelligenten Dohlen mit ihrem so geselligen wie geordneten Kolonieleben. Dohlenpaare sind sich ihr Leben lang treu und auch in der fürsorglichen Beziehung zu ihrem Nachwuchs sind sie keine Raben- sondern wahre Vorzeigeeltern. „So lassen sich viele schöne Geschichten über unseren Vogel des Jahres 2012 erzählen und wir hoffen, viele neue Freunde für die Dohle zu gewinnen, um sie gemeinsam besser schützen zu können“, erklären die Vogelschutzexperten von NABU und LBV. Vogel des Jahres 2011 ist der Gartenrotschwanz. .
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Das Entdeckerheft! - Ein neues Ferienangebot im Nationalpark Wattenmeer „Sehr cool. Macht Spaß und man lernt sogar was dabei“, meint der 10 jährige Eliam aus Graz und knobelt eifrig an den Rätseln im Entdeckerheft. Kinder und Familien können ab sofort mit den Junior Rangern Lotta und Lars auf spannende Entdeckertour in den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer gehen! Denn passend zur Urlaubssaison ist gerade das bundesweit erste „Junior-Ranger-Entdeckerheft“ erschienen. Mit dem Entdeckerheft erhalten Kinder und deren Familien viele Anregungen und Ideen, was im Nationalpark zu erleben ist. Verpackt in spannende Rätsel und Geschichten entdecken die Kinder zum Beispiel das Leben im Wattboden, Seehund & Co., die Halligen oder eine erforschen eine Schatzkarte der Natur. Ein beiliegendes Bestimmungsheft klärt auf, welcher freche Vogel gerade das Eis der Kinder geklaut hat. Aber was ist das Neue daran? Werden alle Rätsel im Heft richtig gelöst, so können sich die Kinder zum „Junior Ranger auf Entdeckertour“ qualifizieren. Sie erhalten eine Junior-Ranger-Urkunde sowie einen Seehund-Aufnäher. Doch das Entdeckerheft im Nationalpark Wattenmeer ist kein Einzelkind, es bekommt bald Geschwister! In den nächsten Monaten werden in mehreren Nationalparks, Biosphärenreservaten und Naturparks in Deutschland ähnliche Hefte erscheinen. Denn sie alle sind ein Baustein des bundesweiten Junior-Ranger-Programms, welches von EUROPARC Deutschland und dem WWF koordiniert wird. Erhältlich sind die Entdeckerhefte für 2,50 Euro in den großen Nationalpark-Informationseinrichtungen, z.B. im Multimar Wattforum in Tönning. EUROPARC Deutschland, der Dachverband der Nationalen Naturlandschaften, und WWF initiierten das gemeinsame Umweltbildungsprogramm „Junior Ranger“ im Jahr 2008. Die Kooperation führt langjähriges Umweltengagement und bundesweites Know-how in der Bildungsarbeit der großen Schutzgebiete zusammen. Junior Ranger qualifizieren sich zu Botschaftern für Deutschlands wertvollste Naturlandschaften und erhalten mit dem Titel eine Art Freischwimmer im Naturschutz. Mehr Informationen unter: www.junior-ranger.de . Neuer Katalog: Jugendherbergen in MV setzen auf Erneuerbare Energien Projekttag nach Kenntnissen und Wünschen der Gruppe variierbar Noch vor den großen Sommerferien hat der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern des Deutsches Jugendherbergswerks den neuen Klassenfahrtenkatalog „Come Together“ mit dem inhaltlichen Schwerpunkt Erneuerbare Energien herausgebracht. Neben etablierten Angeboten aus den Umweltjugendherbergen wird dazu ein landesweit buchbarer Projekttag präsentiert, der in Zusammenarbeit mit dem Umweltbildungsmobil der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU) Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt wird. Der Projekttag wird ganz individuell nach den Wünschen der Gruppe geplant. Im Vordergrund stehen Experimente zum Mitmachen, Selbermachen und Nachmachen. So können sich die Teilnehmer beispielsweise unter einer Solardusche erfrischen oder eine Würstchen vom Sonnengrill genießen. Die Inhalte werden der Klassenstufe, den Vorkenntnissen und den thematischen Schwerpunkten angepasst. Das Angebot kann als eigenständiger Projekttag oder als Baustein im Rahmen eines Programms gebucht werden. Der Katalog weist auf 79 Seiten den Weg zu den Jugendherbergen im Nordosten, die nach Regionen sortiert sind. Er enthält neben der Beschreibung der Häuser und verschiedenen Pauschalprogrammen auch Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in den Regionen. Eine Karte verschafft einen Überblick über die gelisteten Herbergen. Der Klassenfahrtenkatalog kann kostenfrei unter der Rufnummer 0381 776670 angefordert werden und steht auf www.jugendherbergen-mv.de/downloads als PDF-Dokument zum Download bereit. . Buch: Photovoltaik: Sonnenenergie gewinnbringend nutzen |
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Wo Reisen zum Erlebnis wird Verband Deutscher Naturparke stellt Reisebroschüre 2012 vor Bonn, 15. Dezember 2011. Naturparke haben viel zu bieten, um aus einem Urlaub ein einzigartiges Naturerlebnis werden zu lassen. Hier können Besucher die Natur auf eigene Faust entdecken und genießen oder sich von einem „Kenner“ durch den Naturpark führen lassen. Besuchereinrichtungen der Naturparke informieren über Natur und Landschaft sowie über die regionalen Besonderheiten und bieten auch kleinen Gästen interessante Wissensspiele und spannende Mitmach-Aktionen. Mit der neuen Reisebroschüre „Reisen in die Naturparke 2012“ stellt der Verband Deutscher Naturparke e. V. (VDN) Angebote zum Naturerleben aus 43 Naturparken in Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz vor. 104 Naturparke in Deutschland laden auch im Jahr 2012 unter dem Motto „Mein Naturpark!“ dazu ein, Naturparke mit ihrer faszinierenden Natur und Landschaft sowie ihren besonderen Erlebnisangeboten zu entdecken. Mehr als ein Viertel unserer Landesfläche ist heute als Naturpark geschützt. Für die meisten Menschen in Deutschland liegen damit Naturerleben und Erholung direkt vor der Haustüre. Schirmherr der Kampagne „Mein Naturpark!“ ist Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen. In seinem Grußwort schreibt er: „Ob Siebengebirge, Barnim oder Hochtaunus – fast jeder von uns hat (s)einen Naturpark vor der Haustür oder nicht weit davon entfernt. Er ist ein Stück Heimat, dort sind wir zu Hause, dort fühlen wir uns wohl. Sein Erhalt ist keine Selbstverständlichkeit, sondern braucht Ihre Mitwirkung. Gehen Sie in „Ihrem“ Naturpark auf Entdeckungsreise. Ich verspreche Ihnen spannende Naturerlebnisse.“ Auch für den Tourismus in Deutschland bieten die Angebote aus den Naturparken eine wichtige Grundlage. Hier können Besucher Natur mit allen Sinnen erfahren und Naturparke sorgen dafür, dass alte Kulturlandschaften erhalten und entwickelt werden. Erlebnisreiche Mittelgebirgslandschaften, romantische Flusstäler, idyllische Dörfer und steinerne Zeugen vergangener Zeiten sind die Quelle für Mythen, Sagen und Geschichten. Sie erinnern auch daran, dass die Landschaften in den Naturparken über Jahrhunderte von Menschenhand geprägt wurden. Die Reisebroschüre „Reisen in die Naturparke 2012“ ist in einer Gesamtauflage von 200.000 Exemplaren in Kooperation mit dem Magazin für nachhaltiges Reisen „Verträglich Reisen“ erschienen. Sie kann bestellt werden beim Verband Deutscher Naturparke e. V. (VDN), Platz der Vereinten Nationen 9, 53113 Bonn, Tel. 0228 921286-0, Fax -9, E-Mail: info@naturparke.de und steht auch auf der VDN-Website www.naturparke.de zum Download bereit. Mehr Informationen über die Kampagne „Mein Naturpark!“ unter www.meinnaturpark.de. . Fleisch frisst Land WWF-Studie: Deutscher Fleischkonsum beansprucht Fläche von der Größe Österreichs. / Verbraucherempfehlung: Besseres Fleisch - und weniger. Berlin - Eine Fläche von der Größe Österreichs wird benötigt, um den Hunger auf Fleisch der Deutschen zu befriedigen. Einer aktuellen WWF-Studie zufolge braucht Deutschland 8,42 Millionen Hektar, nur um den Fleischkonsum seiner Bewohner zu sichern. „Der weltweit steigende Hunger nach Fleisch hat einen bitteren Beigeschmack. Er heizt das Klima an und trägt zum Artensterben bei“, warnt Tanja Dräger de Teran, Referentin Ernährung beim WWF Deutschland anlässlich der Veröffentlichung der Studie „Fleisch frisst Land“ in Berlin. Obwohl Fleisch nicht einmal zu einem Fünftel der Welternährung beitrage, sei die Viehwirtschaft bereits heute der mit Abstand größte, globale Landnutzer. Außerdem verursache sie bis zu 18 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen. Im Durchschnitt isst jeder Bundesbürger rund 60 Kilogramm Fleisch pro Jahr - und damit fast doppelt so viel wie von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlen. Derzeit wird ungefähr ein Drittel der gesamten Landoberfläche als Weideland oder Ackerfläche zur Futtermittelproduktion genutzt. Tendenz steigend, denn es werden immer mehr Tiere gehalten. Ein entscheidender Bestandteil des Futtermittels stellt inzwischen Soja dar. So hat sich nach WWF-Berechnungen die Soja-Anbaufläche in Argentinien seit 2000 um über 190 Prozent auf heute etwa 17 Millionen Hektar, in Brasilien um über 160 Prozent auf heute etwa 22 Millionen Hektar ausgeweitet. „Mehr als drei Viertel der deutschen Soja-Einfuhren stammt aus Südamerika. Dort bedroht der Anbau inzwischen einmalige Ökoregionen, wie etwa die brasilianische Savanne, den Cerrado mit seinem enormen Artenreichtum“, sagt Dräger de Teran. Von den über sechs Millionen Tonnen Soja, die Deutschland jährlich importiert, würden 79 Prozent als Futtermittel eingesetzt, so die WWF-Expertin. Noch deutlicher wird der enorme „Flächen-Fußabdruck“ von Fleisch, wenn man ihn mit dem Abdruck anderer Lebensmittel vergleicht. Während der jährliche Fleischkonsum eines Durchschnittsdeutschen gut 1000 Quadratmeter beansprucht, benötigt der Kartoffelverbrauch nur 15 Quadratmeter pro Kopf und Jahr. Auch bei typischen Gerichten ragt die Bedeutung des Fleisches heraus. So hat laut WWF-Angaben ein Hamburger mit Pommes und Salat einen Flächenbedarf von etwa 3,61 Quadratmeter, ein Schweinebraten mit Rotkohl und Kartoffelklößen bringt es auf immerhin 3,12 Quadratmeter. Zum Vergleich: Spaghetti mit Tomatensauce schlagen nach den Berechnungen der Umweltschützer mit gerade einmal 0,46 Quadratmetern zu Buche. Um die negativen, ökologischen Auswirkungen des Fleischkonsums zu mindern, rät der WWF, nicht nur weniger, sondern auch besseres Fleisch zu essen. Empfehlenswert seien Produkte, die nach den Kriterien des EU-Biosiegels, der Bio-Anbauverbände und dem Produktionsverband Neuland hergestellt wurden. Auch „Weidefleisch“ stelle eine Alternative dar. Doch nicht nur die Verbraucher seien gefordert, auch die Fleischindustrie und die EU-Agrarpolitik müssten endlich den Gedanken der Nachhaltigkeit konsequent umsetzen, so die Forderung des WWF. Dazu gehöre auch, heimische Futtermittel in der EU wieder verstärkt zu fördern, um zukünftig vermehrt Soja ersetzen zu können. |
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Walderlebnispfad wird in der Mecklenburgischen Schweiz eröffnet Abenteuer Wald: Ab dem 25. Oktober ist die Mecklenburgische Schweiz um eine Attraktion reicher – den Walderlebnispfad im Forstrevier am Klostersee in Dargun. An insgesamt 15 Stationen kommen Urlauber dort dem Lebensraum Wald ganz nah. Maskottchen „Scrofi“, ein kleiner Frischling, der den Wald wie seine Westentasche kennt, führt zu den einzelnen Stationen. Gäste können sich für die vier Kilometer lange „Überläufer-Tour“ oder die zwei Kilometer lange „Frischlings-Tour“ entscheiden. Das Besondere: Das spielerische und sportliche Erleben des Waldes steht im Vordergrund. So können die Gäste auf Bohlenstegen übers Moor laufen und dabei versuchen, das Geräusch eines Frosches nachzuahmen, im Vogelstimmen-Kasten die Stimme des Eichelhähers hören oder in Trittsiegelpfützen Fährten lesen üben. Eine Balancierscheibe, die Besuchern einiges an Koordinierungsgeschick abverlangt, oder eine Kriechröhre, eine Art Erdtunnel, anhand derer Gäste den Boden untersuchen können, machen die Route durch entlang des Erlebnispfades zu einer besondern Wanderung, die alle Sinne ansprechen soll. Zudem können Besucher ein Wildschwein-Labyrinth erkunden und durch ein Rohr, das an einem Baum entlang bis hoch in die Wipfel führt, die Geräusche in einer Baumkrone hören. Hinweistafeln an jeder Station etwa mit Informationen zum Zusammenleben von Tieren und über unterschiedliche Fortbewegungsarten von Reh, Fuchs, Spinne und Eichhörnchen machen den Erlebnispfad zur Fundgrube. Weitere Informationen und Unterkünfte: www.mecklenburgische-schweiz.com . Kranich-Ticket: Geführte Touren zu den "Vögeln des Glücks" Mit dem neu aufgelegten Kranich-Ticket können Besucher im Müritz-Nationalpark an einem einzigartigen Naturschauspiel teilhaben: Bis Ende Oktober organisiert der Nationalpark-Service Müritz in Federow täglich in den frühen Abendstunden geführte Wanderungen zu den Schlafplätzen der rund 6.000 bis 8.000 Zugvögel, die im Herbst auf ihrem Weg in den Süden rund um den Rederangsee rasten. Zum Schutz der Kraniche erhalten nur 130 Personen pro Tag bzw. 20 Teilnehmer pro Führung Zugang zu den Beobachtungseinrichtungen. Die Tour wird von einem Natur- und Landschaftsführer begleitet, der Informationen beispielsweise zum Zug- und Brutverhalten der Tiere an die Teilnehmer weitergibt. Das Kranich-Ticket kostet 7,50 Euro für Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren. Für alle jüngeren Besucher ist die Teilnahme an dem insgesamt rund drei Stunden dauernden Ausflug kostenlos. Im Preis enthalten ist der Transfer von der Steinmole in Waren (Müritz) zum Startpunkt der Führung an der Nationalpark-Information in Federow oder Schwarzenhof und zurück. Weitere Informationen: 03991 668849, www.nationalpark-service.de . Sezierwerkstatt und Safari: Netzwerk "Wie tickt Natur" präsentiert neue Broschüre zur Umweltbildung Ideen zu Entdeckungsreisen in die Natur bietet die neue Umweltbildungsbroschüre des Netzwerks "Wie tickt Natur". Dahinter verstecken sich 20 Angebote von vier führenden Erlebniswelten Mecklenburg-Vorpommerns: dem Ozeaneum in Stralsund, dem Müritzeum in Waren, dem Zoo in Rostock sowie dem Nationalpark-Zentrum Königsstuhl auf der Insel Rügen. Die Angebote richten sich an Schulklassen, Kita-, Kinder- und Jugendgruppen. "Ein Wirbel kommt selten allein" etwa heißt ein Angebot des Ozeaneums. Dabei beschäftigen sich Schüler in einer Sezierwerkstatt mit der Wirbeltierklasse der Fische. Auf eine Safari werden Erst- und Zweitklässler in den Nationalpark Jasmund eingeladen. Hier treffen sie einen Graslöwen und seine Freunde und lernen etwas über ökologische Zusammenhänge und die Vielfalt der Natur. Die Umweltbildungsbroschüre "Entdeckungsreise Natur" ist ab sofort bei den vier Erlebniszentren kostenfrei zu erhalten und kann unter www.wie-tickt-natur.de heruntergeladen werden. Weitere Informationen: www.wie-tickt-natur.de . Deutsches Meeresmuseum zeigt 365 Entdeckungen Anlässlich des 60. Geburtstages des Deutschen Meeresmuseums in der Hansestadt Stralsund hat die Erlebniseinrichtung eine Internetseite eingerichtet: Auf www.365entdeckungen.de wird täglich eine besondere Entdeckung aus den vier Standorten und Sammlungen des Museums vorgestellt. Hier erfahren Gäste beispielsweise etwas über das erste bemannte Tauchboot Deutschlands oder über die Nahrungssuche der Seeadler im Winter. Ausgewählt wurden die 356 Entdeckungen aus über zwölf Millionen Objekten und zehntausenden Tieren. Wer die Entdeckung des Tages nicht persönlich in Augenschein nehmen kann, informiert sich über den Newsletter, der ebenfalls auf der Internetseite abonniert werden kann. Weitere Informationen: www.365entdeckungen.de .
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