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Sinnlichkeit zwischen Welterbe und Weinkultur Eine Reise in sechs Weinstädte an deutschen Flüssen Bad Nauheim (pts027/21.09.2011/14:00) - Die Weinlese hat in diesem Jahr dank des warmen Frühjahrs bereits in einigen Weinregionen Deutschlands ungewöhnlich früh begonnen. Weinfeste erfreuen sich noch bis Mitte Oktober vielerorts großer Beliebtheit, denn sie bieten Gelegenheit für Genuss und Geselligkeit. Doch mehr als das, Wein ist ein Stück deutsche Kultur, denn die Tradition des Weinanbaus geht auf über 2000 Jahre zurück. Neue kulinarische Angebote rund um erlesene Weine zollen der Arbeit der Winzer sowie dem Bewahren von Wissen und Tradition Respekt. "Schon die Römer entdeckten die Eignung mineralreicher Böden und des Klimas und legten den Grundstein für unsere Weinregionen, die heute mehr als 100. 000 Hektar umfassen", erläutert Björn Rudek. Als Geschäftsführer des Vereins Historic Highlights of Germany e.V. (HHoG), einem Netzwerk von derzeit 13 Städten mit bedeutendem historischen Erbe, kennt Rudek die Bedeutung des Themas Wein vor allem auch für Reisende aus aller Welt. Mainz, die Weinhauptstadt von Rheinhessen gehört sogar zu den Great Wine Capitals of the World und steht damit als einzige deutsche Stadt in einer Reihe mit Anbaugebieten wie Bordeaux, Kapstadt oder Napa Valley. Seiner Bedeutung als Hauptstadt des Weines ist sich Mainz bewusst, neue Angebote rund um die edlen Tropfen eröffnen kulinarische Einblicke und Erlebnisse. "Mit dem in diesem Jahr eröffneten Hofgut Laubenheimer Höhe ist in Mainz eine neue weinkulinarische Attraktion entstanden", berichtet Rudek. Zwischen Traum und Wirklichkeit liegen gerade einmal zwei Jahre. Im Frühjahr 2009 hatten Anja und Christian Barth während eines Spaziergangs über die Laubenheimer Höhe, dem höchsten Punkt von Mainz, die zündende Idee: Hier müsste man einen Weinerlebnis-Parcours für alle schaffen. 2011 wurde ihr Traum Wirklichkeit. Angeboten wird authentische regionale Küche. Zum Einsatz kommen dabei ausschließlich Produkte aus Rheinland-Pfalz. Weinfreunde finden in der zeitgemäß gestalteten Vinothek ihr Eldorado. Allein vierzig offene Weine und zehn verschiedene Weinproben werden angeboten. Ausgestattet mit benutzerfreundlichen Anleitungen kann hier jeder sein ganz persönliches Weinfest feiern. Zur Auswahl stehen die vierzig besten Mainzer Weine sowie die hundert besten Weine aus Rheinhessen. Darüber hinaus können sechs Weine aus jeder der "Great Wine Capitals" verkostet werden. Und als Besonderheit hat das Deutsche Weininstitut die besten deutschen Rieslinge zur Präsentation ausgewählt. Im Keller lockt die "Riesling Lounge" - eine moderne Hommage an die königliche Rebsorte. Eine Reise durch die Weinstädte der Historic Highlights of Germany ist zugleich eine Entdeckung beeindruckender Kellereien und ihrer geschichtsträchtigen Lagerstätten. Eine ungewöhnliche Sektkellerei, die einen Besuch lohnt, ist Henkell in Wiesbaden. Der Firmensitz befindet sich in einem imposanten klassizistischen Bauwerk, das in seinem Inneren mit verspielten Rokoko-Elementen und schlossähnlicher Pracht beeindruckt. "Anschaulich erhalten Gäste im Rahmen einer Führung einen Einblick in die Produktion hochwertiger Sekte, wozu nicht nur die Trauben sondern vor allem auch das Fachwissen des Kellermeisters zählen, natürlich fehlt weder ein Überblick der großräumigen Kelleranlagen noch eine geschmackliche Vergleichsprobe der dortigen Erzeugnisse", so Rudek. Eine Führung durch den ältesten Teil der Deinhard-Keller aus der Zeit um 1850 ermöglicht in Koblenz interessante Einblicke in die Geschichte der Sektherstellung. Als einzige deutsche Stadt liegt Koblenz an Rhein und Mosel. Die beiden Flüsse vereinigen sich am berühmten deutschen Eck und die gleichnamigen Anbauregionen eröffnen von hier aus wunderbare Entdeckungsreisen in die Welt des Weines. Björn Rudek empfiehlt vor allem noch bis zum 16. Oktober den Besuch der Bundesgartenschau: "Weinfreunde können in das neu zugängliche Kurfürstliche Schloss gehen und dort die Weine heimische Winzer testen, mit der neuen Kabinenbahn über den Rhein hinauf zur Festung Ehrenbreitstein übersetzen und dort in der Präsentation der Landeswinzer mehr über die heimischen Weinbauregionen erfahren." Im alten Mauerwerk einstiger römischer Lagerhallen, errichtet um 330 n.Chr. findet sich der Ursprung des heutigen Weinkellers der Vereinigten Hospitien in Trier. Auf einer Länge von über einem Kilometer dehnen sich unterirdische Weinkeller unter der Trierer Altstadt aus: "Wer die Bischöflichen Weingüter besucht, der befindet sich auf enger Tuchfühlung mit dem Welterbe oben und dem Weinerbe unten", erklärt Rudek. Welterbe und Wein sind auch in Würzburg, im Herzen des fränkischen Weinlandes, eng miteinander verbunden. Frankenwein wird üblicherweise im Bocksbeutel abgefüllt, der berühmten bauchigen Flasche. Unter dem UNESCO-Welterbe der Würzburger Residenz befindet sich mit dem Staatlichen Hofkeller einer der größten deutschen Weinkeller mit einer Jahresproduktion von 850.000 Flaschen! Riesling, Müller-Thurgau oder Spätburgunder - für solche Weine sind die deutschen Anbaugebiete berühmt. Doch auch die leichten badischen Rotweine, welche die Schwarzwald-Region rund um Freiburg hervorbringt, erreichen eine beachtliche Qualität. Wenig verwunderlich, gilt Freiburg doch als sonnigste Stadt der Republik. "Auf dem Münsterplatz können Bürger und Gäste Freiburgs eine entspannte Auszeit vom Alltag nehmen. Südliches Flair und regionale Produkte vor historischer Kulisse bilden eine einzigartige Atmosphäre", so Sabine Weber-Loewe von Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe. Wer auf den Spuren der Weinkultur durch Deutschland reisen möchte, findet auf www.historicgermany.com Routenvorschläge und wertvolle Tipps. .
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Erlebnismuseum RömerWelt am Beginn des UNESCO Welterbe Limes . Kulinarische Streifzüge durch das Mittelrheintal Das Mittelrheintal besticht auf seiner Länge von über 120 km nicht nur durch Burgen, Schlösser und sehenswerte Orte, auch unter kulinarischen Aspekten lohnt sich eine Entdeckungstour durch die Region auf alle Fälle. Das Weinanbaugebiet „Mittelrhein“ zählt mit 495 Hektar zu den kleineren Deutschlands. Vor fast 2000 Jahren wurde der Weinbau durch die Römer ins Mittelrheintal gebracht, aber erst im 6. Jahrhundert begann man, die Weinrebe zu kultivieren. Seit dem 12. Jahrhundert prägen die für dieses Tal so typischen Terrassen das Landschaftsbild des Mittelrheins. Die wichtigste Rebsorte mit 75% der Anbaufläche ist die Rieslingrebe, die Königin unter den Reben. Die beiden Zentren des Weinbaus am Mittelrhein sind heute Bacharach und Boppard. Die natürlichen Bedingungen, die steilen Schieferhänge, ermöglichen eine sehr gute Weinqualität, so dass der feine, elegante, mittelschwere Rieslingwein des Mittelrheins zu den bedeutendsten deutschen Weißweinen zählt. Berühmte Ausnahme im ‚Rieslingtal’: die ‚Rotweininsel’ Assmannshausen, bekannt für seinen teuflisch guten Spätburgunder aus dem ‚Höllenberg’. Gehen Sie auf Öchsle-Tour mit den Winzern der Region oder erkunden Sie selbstzahlreiche Weinlehrpfade wie den Rhein-Wein Wanderpfad an der Loreley-Burgenstrasse oder den Weinlehrpfad im Bopparder Hamm. Interessante Weinmuseen in zahlreichen Ortschaften links und rechts des Rheins machen die Weinbaugeschichte am Mittelrhein lebendig. Erlesene Weinproben, offene Weinkeller und traditionsreiche Weinfeste – Weinkultur in R(h)einkultur! Die Gastronomie hat den Wein ebenfalls für sich entdeckt und sucht die Verbindungvon Wein und Kulinarischem mit einer Vielzahl von interessanten Themenveranstaltungen. Zu nennen sind hier die “Mittelrhein Momente“, die über das ganze Jahr durch eine bunte Mischung interessanter Veranstaltungen beeindrucken. Eine weitere kulinarische Veranstaltungsreihe stellen die „Tafelfreuden Rhein-Westerwald“ am Rheinabschnitt zwischen Bendorf und Unkel dar, zwischen Oktober und Mai werden jährlich über 30 Veranstaltungen geboten. Jedes Jahr wird ein interessanter Themenschwerpunkt geboten dem sich kulinarisch genährt wird. Viele Betriebe bieten eine gute Auswahl von regionalen Speisen an, ob deftigeMenüs oder leichte Gerichte für zwischendurch, man sollte sich die Zeit nehmen, einmal in das ein oder andere Restaurant einzukehren. Ein regionales, monatlich wechselndes „Weltkulturerbemenü“ wird seit 2002 von den „Weltkulturerbewirten“ angeboten, einem Zusammenschluss von Gastronomen am Mittelrhein. Der Preis für dieses Menü ist in allen teilnehmenden Häusern gleich, begleitend dazu werden selbstverständlich harmonierende Spitzenweine der Winzer aus der Region ausgeschenkt.Für weitere Informationen wenden Sie sich an die Romantischer Rhein Tourismus GmbH , Loreley Besucherzentrum, 56346 St. Goarshausen, Tel.: +49 (0)6771/959380, Fax: +49 (0)6771/599094, Email: info@romantischer-rhein.de
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Der Limes ist mehr als „nur ein Erdwall“ „Cicerones“ vermitteln römische Geschichte interaktiv Wann genau, von wem und warum wurde er eigentlich gebaut, der Limes? Wie viele Kilometer dieses weltbekannten Grenzwalls verlaufen durch Neuwied? Was kann man heute noch von ihm sehen? Und warum wurde er eigentlich genau hier errichtet? Zwei Limes-Cicerones informieren künftig in der Stadt Neuwied über dieses Weltkulturerbe. Und dabei wissen sie nicht nur Antworten auf diese und viele weitere Fragen – sie haben sich auch den Erhalt dieses Kulturdenkmals und des römischen Kulturgutes zur Aufgabe gemacht. Fast 10 Monate lang haben die Stadtführer Björn Ritter und Gerhard Petry, die künftig Besucher auf den Spuren des Limes begleiten werden, gebüffelt und in Prüfungen geschmort. Dabei sind sie zu zertifizierten Natur- und Landschaftsführern und zu Geschichtsexperten geworden. Landwirtschaft und Waldbau, Didaktik, Methodik, Sprachtraining, Erste Hilfe: Auch das stand auf dem Lehrplan. Die Schulbank gedrückt haben sie in Bad Ems, für den praktischen Teil tourten sie quer durch Rheinland-Pfalz. „Limes-Cicerone“ ist ein Qualitätsbegriff, und nur wer die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat, darf diesen geschützten Namen benutzen. Der Name „Cicerone“ geht zurück auf die römische Bezeichnung für den Fremdenführer, der wegen seiner Beredsamkeit scherzhaft mit Cicero (Markus Tullius, römischer Redner, Politiker und Schriftsteller, geboren 106 vor Christus, gestorben 43 vor Christus) verglichen wurde. Gefördert wird die Ausbildung der Limes-Cicerones vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau. Das Ziel: Das Welterbe Limes soll auf qualitativ hochwertige Weise vermittelt und touristisch vermarktet werden. Die Limes-Cicerones wollen das Erbe der Römer in unserer Heimat wieder aufleben lassen und den Menschen die Bedeutung der antiken Grenze für die Gegenwart vor Augen führen. Sie sind vielseitiger Ansprechpartner und Vermittler des Welterbes Limes und vermitteln zwischen Kommunen, touristischen Anbietern und der Denkmalpflege. In ihrer Tätigkeit als Gästeführer zeigen sie den Besuchern die sichtbaren, oftmals aber auch versteckten Plätze und Schätze des Limes und gestalten interessante Führungen. Dabei wollen sie keine staubtrockene Vorlesung halten, aber auch keine Spaß-Events veranstalten. Die beiden Neuwieder Limes-Cicerones bieten in Zusammenarbeit mit der Tourist-Information Führungen zu Fuß und mit dem Fahrrad an. Informationen zu den Ciceronen-Führungen gibt es bei der Tourist-Information der Stadt Neuwied, Telefon 02631/802-5555. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten: Erwachsene 4 Euro, Kinder von 6 bis 14 Jahren 2 Euro, unter 6 Jahren frei. . Rheinburgenweg Zu den schönsten Touren im Tal des romantischen Rheines gehört der Rheinburgenweg, der auf einer Länge von 200 km linksrheinisch von Bingen bis Remagen führt und Naturerlebnisse der Extraklasse mit Kultur und Geschichte verbindet. Unterwegs erlebt man das rheinische Schiefergebirge in zahlreichen Facetten. Der Anspruch des Rheinburgenweges ist es, dem Wanderer die grandiose Landschaft des Welterbes und Rheintales nahe zu bringen, dabei aber im Gegensatz zum Rheinsteig die Siedlungsgeschichte eng mit einzubeziehen. Der Weg verläuft daher durch zahlreiche Gemeinden und führt zu insgesamt 24 Rheinburgen oder Ruinen. Dieser, auch namensgebende Aspekt, erweitert die Zielgruppe: nicht nur ambitionierte Fernwanderer sind angesprochen, auch Familien und geschichtsinteressierte Wanderer kommen auf dem Rheinburgenweg auf ihre Kosten. Besondere Attraktionen entlang der Strecke sind der Kaltwassergeysir bei Andernach sowie die Klettersteige in Boppard und der Oelsberg in Oberwesel. Dank der guten Anbindung an Bahn und Schiff ist der Rheinburgenweg auch für Tagesausflügler zu empfehlen. Der Wanderweg wird nach den Kriterien des Deutschen Wanderverbandes zertifiziert werden. Schon jetzt bieten die Touristiker vielfältige Angebote zum Thema „Wandern ohne Gepäck“ auf Rheinsteig und Rheinburgenweg. Romantischer Rhein Tourismus GmbH, Loreley-Besucherzentrum, 56346 St. Goarshausen, Tel. 06771- 95 93 80 www.romantischer-rhein.de info@romantischer-rhein.de
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Erlebnis Mittelrhein Ob Burgen und Schlösser, malerische Städte, unberührte Natur, idyllische Flussabschnitte am Rhein, die Region bietet eine Menge an reizvollen Abschnitten und interessanten Sehenswürdigkeiten, deren Besuch einen Abstecher von der Strecke lohnt. Da das Mittelrheintal über Jahrhunderte eine wichtige Handelsroute darstellte, war es schon immer Schmelztiegel verschiedener Kulturen. So begegnen uns heute auf Schritt und Tritt interessante Zeitzeugen der Vergangenheit, von den Römern über die Zeit des Mittelalters und der Preußen bis hin zum 20. Jahrhundert. Entdeckt wurde der Mittelrhein als Reiseziel im 19. Jahrhundert. Die ersten Dampfschiffe kamen 1816 aus England und läuteten eine neue Ära im Tourismus ein. Zehn Jahre später nahm die erste deutsche Schifffahrtsgesellschaft ihren Linienbetrieb zwischen Köln und Mainz auf und schon 1856 konnte man stolz die erste Million verkaufter Billette vermelden. Damit begann der erste statistisch nachgewiesene „Massentourismus“ im Rheintal! Die Attraktionen von damals ziehen noch heute: das Tal mit seinen Felsen, bewaldeten Hängen, Weinterrassen, Burgen und mittelalterlichen Städtchen. Der berühmte rheinische Frohsinn und die Freude an Geselligkeit sorgen für volle Fest- und Veranstaltungskalender. Vom Karneval über mittelalterliche Spektakel, Märkte in jeder Form und bis in den tiefen Herbst hinein die Wein- und Winzerfeste, Feiern ist ein rheinisches Grundbedürfnis. Seit 2005 darf die Region Romantischer Rhein stolz ein weiteres Welterbe als sein eigen nennen. In Rheinbrohl beginnt mit dem Wachtturm Nummer 1 der rund 550 km lange Grenzwall Obergermanisch-rätischer Limes. Eine Reise durch die Landschaft bedeutet immer eine große Faszination mit vielen Eindrücken. Berge, Wälder und urige Bachtäler, romantische Orte, stolze Ritterburgen - ein Land voller Geschichte, Kunst und Kultur. Wie könnte man das alles besser intensiver kennen lernen als mit den Menschen, die hier seit Generationen leben. Sie sorgen für Gastlichkeit in rheinländischer Atmosphäre und für einen Aufenthalt, der durch natürliche Behaglichkeit mit regionalen Akzenten geprägt ist. |
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Neue Reisekataloge informieren über den Niederrhein Viersen (nrw-tn). Die Niederrhein Tourismus GmbH hat drei neue Reisekataloge für das Jahr 2012 herausgegeben. Der Katalog "Freizeit - am Niederrhein" informiert Leser über die Fülle an Freizeitmöglichkeiten in der Region. Die Anregungen reichen von der "Bauernhoferlebnisoase Irrland" in Kevelaer über Gästeführungen per Segway und Seminare zur Herstellung von Pralinen und Printen bis zum Besuch einer Bio-Obstplantage. Auch Kulturtipps zu den sehenswerten Museen der Region sowie Vorschläge zu besonderen Naturerlebnissen in den beiden Naturparken Schwalm-Nette und Hohe Mark sind in dem Katalog enthalten. Für Übernachtungsgäste hält Niederrhein Tourismus die beiden Kataloge "Top-Hotels am Niederrhein - Übernachten & Tagen mit Komfort" und "Übernachten - am Niederrhein" bereit. Alle drei Publikationen sind kostenlos unter der Telefonnummer 02162/817903 erhältlich. www.niederrhein-tourismus.de . Feste feiern und R(h)einkultur genießen Ob Burgen und Schlösser, malerische Städte, unberührte Natur oder idyllische Flussabschnitte am Rhein, die Region bietet eine Menge an reizvollen Abschnitten und interessanten Sehenswürdigkeiten, deren Besuch einen Abstecher von der Strecke lohnt.Da das Mittelrheintal über Jahrhunderte eine wichtige Handelsroute darstellte, war es schon immer Schmelztiegel verschiedener Kulturen. So begegnen uns heute auf Schritt und Tritt interessante Zeitzeugen der Vergangenheit, von den Römern (so z.B. das Römerkastell Boppard oder das Römische Museum in Remagen) über die Zeit des Mittelalters und der Preußen bis hin zum 20. Jahrhundert.Nach dem Abzug der französischen Truppen aus dem Rheinland begann die Zeit der Preußischen Rheinprovinz. Nach einer Rheinreise König Wilhelm IV. im Jahre 1815 begann der Wiederaufbau der durch die Franzosen zerstörten, mittelalterlichen Rheinburgen. Eines der Meisterwerke ist das nach Plänen Karl-Friedrich Schinkels wiedererrichtete Schloss Stolzenfels in Koblenz, ein Inbegriff der Rheinromantik, mit seiner teilweise noch original erhaltenen Ausstattung. Berühmt ist das 65 km lange UNESCO-Welterbe „Oberes Mittelrheintal“ zwischen Bingen und Koblenz für Touristenmagneten wie Rüdesheim oder den Loreleyfelsen, sowie an die 30 Burgen und Schlösser - rechnerisch etwa alle zwei Kilometer eine. Einen neuen Glanzpunkt im Mittelrheintal stellt der 1856 vollendete Bahnhof Rolandseck in Remagen dar, wo Kaiser Wilhelm II. einst gesellschaftliche Empfänge abhielt, befindet sich heute das ARP-Museum Bahnhof Rolandseck, in dem zahlreich wechselnde Ausstellungen zu bewundern sind. Ein Besuch im Barockschloss Engers mit seinen beeindruckenden Fresken von Januarius Zick und der Apollinariskirche in Remagen, ein Werk des Kölner Dombaumeisters Zwirner dürfen hier nicht fehlen. Die Gießhalle der „Sayner Hütte“ in Bendorf-Sayn, neben Berlin und Gleiwitz dritter Standort der königlich-preußischen Eisengießereien, ist in ihrer Einzigartigkeit ein Industriedenkmal von herausragendem Rang. Anschaulich erläutert wird deren Geschichte im nahe gelegenen Rheinischen Eisenkunstgussmuseum im Fürstlichen Schloss zu Sayn. Verpassen Sie nicht den Besuch der fürstlichen Salons im Schloss, sowie des Gartens der Schmetterlinge im Fürstlichen Schlosspark! „Feste muss man feiern, wie sie fallen“. Selbstverständlich trifft diese Aussage auch auf den Romantischen Rhein zu. Gerade in den Sommermonaten bieten sich vielfältige Möglichkeiten, Veranstaltungen der verschiedensten Art zu besuchen; ob Weinfest, Jahrmarkt oder Kleinkunstfestival, Konzerte klassisch oder rockig - am Rhein wird für jeden Geschmack etwas geboten. Hierbei fällt es schwer, einzelne Feste herauszuheben, da jedes seine eigene Atmosphäre hat und ein Besuch überall lohnt. Die Fest-Saison beginnt mit der närrischen Jahreszeit, dem Karneval. Der närrischen Karnevalshochburg am Mittelrhein, Koblenz, schließen sich nach Süden und Norden die kleineren Städtchen und Gemeinden an, in denen Fasenacht, Fasching oder Karneval, mit viel Begeisterung gefeiert wird. Besonders erfinderisch sind die Rheinländer, wenn es um die Feste rund um den Wein geht. Egal ob in den malerischen historischen Stadtkernen, mitten in den Weinbergen oder auf Burgen, gefeiert wird überall in der Weinbauregion „Mittelrhein zwischen Oberdollendorf am Siebengebirge und Bingen.Bereits im April werden die ersten Weinfrühlingsfeste gefeiert, gefolgt von Weinblütenfesten, kulinarischen Sommernächten, Weinmärkten und Heimatfesten. Traditionelles Ende der Saison stellen im Herbst die klassischen Wein- und Winzerfeste dar. Im Oktober wird bereits und November wird bei den Festen bereits der „neue“ Wein, der Federweiße, verkostet. Mit der international bekannten Veranstaltungsreihe "Rhein in Flammen" präsentiert sich die Region an fünf „magischen Sommernächten“ im Jahr, begonnen im Mai (Remagen-Bonn), über Juli (Bingen-Rüdesheim), August (Spay - Braubach bis Koblenz) bis September (Oberwesel sowie St. Goar - St. Goarshausen). Jede Veranstaltung besitzt eine ganz besondere Charakteristik. Burgen, Schlösser und Ruinen erstrahlen im roten Licht der bengalischen Feuer, die Ausflugsdampfer ziehen im Konvoi über den Rhein und sowohl an Bord als auch am Ufer lassen sich zehntausende Besucher in den Bann ziehen, wenn über ihnen die beeindruckenden Feuerwerke abgeschossen werden. Längst hat sich das Koblenzer Gauklerfest europaweit einen guten Namen gemacht und zählt zu einer der beliebtesten Veranstaltungen der Region. Jedes Jahr wird die Koblenzer Altstadt drei Tage lang in ein Aktionsfeld für zahlreiche Künstler aus den verschiedensten Ländern verwandelt, die das Publikum garantiert in ihren Bann ziehen werden. Auf Bühnen, Plätzen, Gassen und im Gauklerzelt inmitten der malerischen Altstadt faszinieren ausgesuchte und internationale Künstler – darunter Gaukler, Walk-Act-Künstler, Jongleure und Clowns - die Besucher jeden Alters. Darüber hinaus finden eine Menge weiterer Feste statt, die allein durch ihren Namen bereits Interesse wecken: „Weinhexennacht“, „Reblausfest“, „Hansenfest“, „Deichstadtfest“ oder das „Rheinuferfest“, um nur einige zu nennen. Das Jahresende klingt mit den Weihnachtsmärkten eher besinnlich aus. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um kleinere, meist nur ein oder zwei Tage dauernde Weihnachtsmärkte handelt, oder um solche, die sich über vier Wochen erstrecken, wie beispielsweise in Koblenz – Glühwein, glänzende Kinderaugen und leuchtende Kerzen finden sich auf jedem Markt. Beschreiben lässt sich viel, erleben muss man die Region mit ihren Festen selbst. Für weitere Informationen wenden Sie sich an die Romantischer Rhein Tourismus GmbH, Loreley Besucherzentrum, 56346 St. Goarshausen, Tel.: +49 (0)6771 959380, Fax: +49 (0)6771 599094, Email: info@romantischer-rhein.de |