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Rathaus HannoverNiedersachsen-RoßLöwenstadt Braunschweig

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Kein Kaufhaus, sondern echte Schlossatmosphäre in wiederaufgebauter Welfenresidenz
Braunschweig. "Mit dem Schlossmuseum ist die Rekonstruktion der Braunschweiger Welfenresidenz komplett. Dies ist kein Kaufhaus, wie viele fälschlicherweise immer wieder behauptet haben, sondern unser rekonstruiertes Schloss und das Innere stimmt jetzt mit der repräsentativen Außenarchitektur überein", erklärte Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann am Sonnabend, 9. April, bei der Eröffnung des Museums auf dem Schlossplatz. "Jeder kann sich jetzt davon überzeugen: Hinter der originalgetreu rekonstruierten Schlossfassade befinden sich auch originalgetreu rekonstruierte, prächtige Räume und vor allem: viel Kultur und nur wenig Kommerz."
Bei Planungsbeginn für den Wiederaufbau des Schlosses sei es keineswegs klar gewesen, dass dieses ehrgeizige Ziel habe erreicht werden können und
sich die Stadt auch eine Rekonstruktion von Innenräumen sowie deren Ausgestaltung mit originalen Möbeln oder gar dem Herzogsthron würde leisten können. Vielmehr sei anfangs wirklich daran gedacht gewesen, dass hinter der Fassade auch das Kaufhaus beginnt.
Das sei zu Recht kritisiert worden und habe auch nicht zur geschichtlichen Bedeutung des Gebäudes gepasst, fuhr Hoffmann fort. Daher sei bei Sponsoren und Stiftungen die Idee herangereift, die städtischen Kulturinstitutionen auf 13.000 Quadratmetern zentral im Schloss unterzubringen. Spätestens nach ihrem Umzug 2007 habe die Kritik vom "Kaufschloss" nicht mehr aufrecht erhalten werden können. Man habe sich aber dafür entschieden, mit einem Museum im Schloss
die Rekonstruktion noch glaubwürdiger zu machen. Hoffmann: "Jetzt ist in Braunschweig auf rund 700 Quadratmetern wieder echte Schlossatmosphäre erlebbar geworden. Ich bin stolz und dankbar, dass uns dies gelungen ist."
Gemeinsam mit der niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur Professor Johanna Wanka, und Heinrich Prinz von Hannover, Enkel des letzten Braunschweiger Herzogspaares Ernst August und Viktoria Luise, die das Land Braunschweig von 1913 bis 1918 regiert haben, durchschnitt dann er ein rotes Band vor dem Museumseingang. Anwesend waren auch der Braunschweiger Landesbischof Friedrich Weber, der ehemalige Ministerpräsident und Braunschweiger Ehrenbürger Gerhard Glogowski sowie Sponsoren des Museums
Die niedersächsische Kulturministerin Professor Dr. Johanna Wanka bezeichnet
das Schlossmuseum als eine besonders gelungene Erweiterung der vielseitigen und abwechslungsreichen Museumslandschaft von Braunschweig. "Geographisch in der Mitte zwischen Braunschweigischem Landesmuseum und Herzog Anton Ulrich-Museum gelegen, beschäftigt es sich ebenso mit der Geschichte der Residenz und ihrer Bewohner als auch mit der durch die Braunschweiger Herrscher initiierten und gesammelten Kunst." Wanka zeigte sich davon überzeugt, dass die Leihgaben des Landes in der originalgetreuen Umgebung auf ein großes Besucherinteresse stoßen werden. "Auch Thron und Ofenschirm passen gut in das Museum und vermitteln einen authentischen Eindruck aus vergangenen Zeiten."

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Die Deutsche Fehnroute

Grenzenloses Radwandern mit dem Wind im Gepäck

www.deutsche-fehnroute.de

Im Mai 2002 feierte die Deutsche Fehnroute ihr 10jähriges Bestehen. Etwa 65 km südlich von der Nordsee,  im Nordwesten Deutschlands, führt der 163 km lange Rundkurs durch ehemalige Moorgebiete und Fehnkolonien. Fehnkanäle, funktionsfähige Schleusen und typische Klappbrücken, uralte Backsteinkirchen und stolze Windmühlen säumen den Wegesrand. Ihr Name leitet sich vom niederländischen Wort „fehn“ (Moor) ab. Er führt zurück auf eine im 17. Jh. durchgeführte Kultivierungsmethode. Es wurden Kanäle und Seitenkanäle angelegt, mit denen man die Moorflächen entwässerte. Die Bezeichnung „fehn“ tragen heute mehrere Orte entlang dieser Route in ihrem Namen. Ob jung, ob alt, Mann oder Frau – jeder bewegungshungrige Pedalritter ist hier genau richtig. Die Redensart „Morgens schon sehen, wer nachmittags zum Tee kommt“ umschreibt diese Landschaft. Die grandiose Sicht bis zum Horizont lässt das Gefühl von Weite, Freiheit und Großartigkeit entstehen. „Moin, Moin“ – dieser für den Nordwesten typische Gruß wird Sie immer begleiten, wenn Sie mit dem Fahrrad die Weiten der Fehnlandschaft erfahren. Kleine Straßen durchqueren Felder und Wiesen, entlang der Deiche vermitteln sie das Gefühl, mit der Natur allein zu sein - weißwollige Schäfchen grasen, Vögel kreisen am Himmel und  die Wolken ziehen hinterher - was für ein Szenario! Bequeme Radwege ohne Berg und Tal erschließen die ganze Vielfalt dieser erholsamen Region, deren ursprünglicher Charakter bis heute erhalten geblieben ist. Pedalritter, die nach langen Touren nicht völlig erschöpft von ihrem Gefährt fallen wollen, folgen bei ihren Radtouren der Ost-West-Richtung. Der Wind bläst meist aus westlicher Richtung, und so kann der Biker den Rückenwind geschickt ausnutzen. Wer neben dem Radfahren auch andere Aktivitäten liebt, dem bietet die Region ausgedehnte Angelgewässer, Reitwege sowie neu eingerichtete Stationen im Rahmen des Projektes „Naturerlebnis mit Paddel & Pedal“ an. Viele Wassersportmöglichkeiten runden das Angebot ab. Es ist eben eine Entdeckungsreise der besonderen Art. Lernen Sie die verschiedenen Moortypen kennen! Einen Einblick in die Welt der Moorkultivierung erhalten Sie im Moor- und Fehnmuseum Elisabethfehn. Die angeschlossene Teestube vermittelt einen Eindruck von der ostfriesischen Teekultur. Das Saterland ist bekannt als „kleinste Sprachinsel Europas“, da hier das Saterfriesisch gesprochen wird. In vielen Fehngemeinden gab es in früheren Zeiten zahlreiche Werften und selbständige Fischer. Allein in der Stadt Papenburg, sie ist die größte und älteste Fehnkolonie Deutschlands, gab es rund zwei Dutzend Schiffbaubetriebe, von denen heute nur noch die Meyer Werft besteht, die sich auf den Bau von Kreuzfahrtschiffen spezialisiert hat. Eine weitere Station ist Wiesmoor, auch „Blumenbeet Niedersachsens“ genannt, mit vielen Gewächshäusern, einer Blumenausstellungshalle und der einzigen Wasserorgel Ostfrieslands. Jeweils am ersten Wochenende im September feiert man hier das traditionelle Blütenfest mit farbenprächtigem Blumenkorso und Wahl der Blumenkönigin. Die Fehnroute mit ihren vielseitigen Gesichtern kann auch mit dem Auto erfa(h)ren werden. Laden Sie Ihre Freunde ein, es ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei! Die Deutsche Fehnroute freut sich auf Ihren Besuch.    

Highlights: Apen: Nikolai Kirche , Wiesmoor: „Blumenbeet Ostfriesland“, Torf- und Siedlungsmuseum, Schleuse, einzige Wasserorgel Ostfrieslands, Saterland: „kleinste Sprachinsel Europas“ (saterfriesisch), Holländer-Galerie-Windmühlen, Moormerland: Boekzeteler Meer (Fehnlandschaft), Naturschutzgebiet Veenhusen, Klosterfriedhof, Leer: Handels-/Hafenstadt, Leda-Sperrwerk, Rathaus, Heimatmuseum , Westoverledingen: Mühlenensemble Mitling - Mark mit Sammlung „Omas Küche“, Jümme: Burg Stickhausen, Papenburg: Werftstadt, Werft spezialisiert auf Kreuzfahrtschiffe, größte Fehnkolonie Deutschlands, Barßel: Seemannsort, Hafen, Elisabethfehn: Moor- und Fehnmuseum, einziger schiffbarer Fehnkanal Deutschlands, Westgroßefehn: Fehnmuseum Eiland , Westrhauderfehn: Fehn- und Schifffahrtsmuseum                                                                       

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Tatort Geschichte im ZeitOrt Braunschweigisches Landesmuseum

Dramatisch, komisch, traurig, anrührend ... Geschichte im Museum bedeutet mehr als reine Fakten.

120 Jahre nach seiner Gründung geht der ZeitOrt Braunschweigisches Landesmuseum auf Spurensuche in seinen Magazinen. 120 Zeugnisse aus der Vergangenheit - von überdimensionalen Objekten wie der Atomzeituhr aus Braunschweig bis zu winzigen Fundstücken wie einem mittelalterlichen Traubenkern, von Werken bedeutender Meister wie dem "Gambenkonzert" von Albert Freyse bis zu persönlichen Gegenständen wie einem Brautkleid, das nie getragen wurde, weil der Bräutigam am Hochzeitsmorgen verstarb. Von einem Fußballtrikot, das Sportgeschichte schrieb bis zu einem himbeerroten Kostüm einer jungen Herzogin, die als Stilikone des wilhelminischen Kaiserreichs galt. Jedes Objekt erzählt seine eigene spannende Geschichte. Das Ergebnis: eine gefühlvoll-kritische Auseinandersetzung mit 300.000 Jahren "Tatort Geschichte". Aus jedem der 120 Jahre wird nur ein Objekt oder eine kleinere Objektgruppe aus dem eigenen Bestand präsentiert. Der Besucher bekommt somit einen übergreifenden Blick über das gesellschaftliche, politische und soziale Geschehen und auch Einblicke in die Sammlungsgeschichte des Hauses. Zudem erzählt die Ausstellung kleine Anekdoten, die den musealen Objekten eine individuelle Note verleihen.

Mit der Eintrittskarte erhalten Besucher einen Audioguide oder einen Kurzführer. Damit besteht die Möglichkeit, 120 extra aufbereitete Geschichten zu hören. Für Kinder unter sechs Jahren gibt es einen altersgerechten Audioguide.

Ergänzend zur Ausstellung hat das Team vom ZeitOrt Braunschweigisches Landesmuseum ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm aufgebaut. Von “Geschichtsgenuss bei Kaffee & Kuchen“ bis zu „Mein Museum“: Hier kann jeder Museumsbesucher nach einer kurzen Expertise seine persönlichen Erinnerungsobjekte in einer Vitrine platzieren.

Mehr Geheimtipps in Sachen Geschichte und Kultur

Das passende Hotel für den Besuch dieser und weiterer Ausstellungen in Harz l BraunschweigerLAND l Heide lässt sich gleich hier finden: www.zeitorte.de/service/hotels-suchen-und-buchen.html

Ideen für Wochenendreisen mit Geschichte(n), Kultur und mehr in sechs Epochen von der Urzeit bis zur Zukunft mit Geheimtipps hat das Team der ZeitOrte. Die kulinarischen Angebote im Zeitreiseland sind vielfältig – vom Bauernhofcafé bis zur Sterne-Gastronomie. Gepflegt Übernachten kann man in  vielen  Hotels – von Standard bis Luxus, vom urigen Landgasthof bis hin zum trendigen Designhotel. Am Puls der Zeit sind auch die attraktiven Einkaufsmöglichkeiten in den Innenstädten der Region sowie Shopping- und Outlet-Center.