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Traumberuf Reiseleiter – ruf bildet aus ruf sucht Mitarbeiter für Sommerjobs, Seminare laufen in ganz Deutschland Bielefeld. Traditionell planen die Deutschen ihren Urlaub Anfang des Jahres. Währenddessen läuft bei den Reiseveranstaltern die Hauptvorbereitungszeit auf den Sommer. Die Suche nach geeigneten Mitarbeitern für den Einsatz in den Urlaubsorten macht dabei einen großen Teil aus. Allein bei ruf, Europas erfolgreichstem Veranstalter von betreuten Reisen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, bewerben sich pro Jahr rund 8000 Anwärter auf einen der beliebten Jobs in der Sonne. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. „Wir suchen momentan nach jungen Bewerbern für alle Bereiche. Sie sollten mindestens 21 Jahre alt sein und in den Sommerferien zwei Wochen oder länger Zeit für ihren Einsatz mitbringen“, sagt Christoph Edlinger, als Leiter der ruf akademie für die Ausbildung der Mitarbeiter des Bielefelder Jugendreisespezialisten zuständig. „Neben klassischen Reiseleitern suchen wir Köche, Nachtwächter, Materialverwalter, Sprachlehrer und ganz neu auch Lehramts- oder Pädagogikstudenten zur Begleitung unserer Klassenfahrten.“ Auf alle Bewerber wartet zunächst die Grundausbildung, die bei ruf aus einem Vorgespräch und einem fünftägigen Intensivseminar besteht. Insgesamt 90 solcher Seminare finden zurzeit in ganz Deutschland statt. „In jeder Seminareinheit werden Inhalte zum Schutz unserer Gäste vermittelt: Aufsichtspflicht, Strafrecht, Jugendschutzgesetz, Verkehrssicherungspflicht – das sind alles Themen, in denen man sich als ruf Mitarbeiter im Außendienst auskennen sollte“, so Edlinger. Auch praktische Übungen, die auf typische Situationen während des Einsatzes vorbereiten, gehören dazu. Wie reagiere ich, wenn jemand Heimweh hat? Was tun, wenn jemand seine Grenzen überschreitet? Wie kann ich gruppendynamische Prozesse in Gang bringen? Wie organisiere ich Ausflüge, was ist bei der Busbetreuung wichtig? Die Grundlagenseminare werden durch jobspezifische Einheiten ergänzt: Das können Fortbildungen im Bereich Kinderpädagogik, Theater, Choreografie oder Musical, sein. „Das Ausbildungsprogramm stärkt nicht nur das Fachwissen, sondern erhöht darüber hinaus die so genannten Soft-Skills der Bewerber“, erklärt Christoph Edlinger. Insgesamt sind in den Sommerferien bei ruf rund 2.000 Mitarbeiter im Außendienst im Einsatz und für die Betreuung von rund 80.000 Kindern und Jugendlichen zuständig. Das Team vor Ort arbeitet in flachen Hierarchien zusammen. „Wir haben, je nach Größe der Anlage, bis zu 60 Mitarbeiter gemeinsam im Einsatz. Hierdurch gewährleisten wir eine Rundumbetreuung 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche“, erklärt Christoph Edlinger das Konzept. Das stellt die Mitarbeiter eines Spezialisten für die junge Zielgruppe vor besondere Herausforderungen: „Sie sind nicht nur für das Programm zuständig, sondern vielmehr „großer Bruder“ oder „große Schwester“ der jungen Teilnehmer. Jugendliche brauchen Action, Spaß und Herausforderungen, aber auch klare Regeln und verlässliche Ansprechpartner. Das ist es, worauf es uns bei unseren Mitarbeiter ankommt.“ Die Jobprofile werden unterschiedlich honoriert. „Das, worauf es den meisten Bewerben aber ankommt, ist nicht das Geld, sondern die Erfahrungen, die sie sammeln können und der Spaß, den sie haben“, weiß Christoph Edlinger. „Gerade für Studenten macht sich dieser Sommerjob gut im Lebenslauf. Jeder Einsatz wird von uns mit einem Zertifikat bescheinigt. Den Einsatz rechnen wir auf Wunsch auch als Praktikum an.“ Anfänger verdienen im ersten Monat bei freier Anreise, freier Unterkunft und freier Verpflegung circa 350 Euro. Die Verdienstmöglichkeiten steigen mit Dauer des Einsatzes. Interessierte können sich direkt an die ruf akademie wenden: Ansprechpartnerin ist Silke Hartono, Telefon 0521 – 962704, teamer@ruf.de, www.ruf.de/jobs. . Tourismus NRW e.V. geht mit neuer Website an den Start Düsseldorf (nrw-tn). NRW-Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger hat heute in Düsseldorf das neue Internetportal des Tourismus NRW e.V. offiziell live geschaltet. Die neue Website www.dein-nrw.de führt Informationen und Angebote aus dem Reiseland Nordrhein-Westfalen erstmals sortiert nach den sieben verschiedenen Schwerpunktthemen des Landes zusammen: In den Bereichen Aktiv, Kultur, Gesund, Events, Genuss, Städte und Business finden Nutzer dem Thema entsprechende Informationen, etwa zu Ausflugszielen, Wander- und Fahrradrouten sowie Museen und Sehenswürdigkeiten. In den Bereichen Aktiv, Kultur, Gesund und Städte gibt es ab sofort auch konkrete und buchbare Angebote, etwa zum Wanderurlaub, zum Besuch von Kulturveranstaltungen oder zu Shoppingtrips. "Wir wollen die touristischen Highlights des Landes bündeln und für unsere Gäste ein ganzheitliches Bild von den Stärken unseres Landes zeichnen. Damit schlagen wir ein neues Kapitel in der Tourismuspolitik auf", sagte Minister Voigtsberger anlässlich der Freischaltung der neuen Website. Die Internetseite ist Bestandteil der neuen Landesmarketingstrategie, die im 2009 verabschiedeten "Masterplan Tourismus Nordrhein-Westfalen" festgeschrieben wurde. Die neue Markenfamilie "Dein Nordrhein-Westfalen" bildet dabei zukünftig die Grundlage für die Vermarktung des Reiselands Nordrhein-Westfalen. Die genannten Schwerpunktthemen entsprechen den Produktmarken innerhalb der neuen Markenstrategie. "Ein weiterer Meilenstein in der Umsetzung des Masterplans ist erreicht: Mit dem Relaunch der Internetseite wird nun endlich für alle sichtbar, woran wir die letzten zwei Jahre so intensiv gearbeitet haben. Das Urlaubs- und Reiseland Nordrhein-Westfalen begrüßt die Besucher auf der neuen Webseite ganz herzlich und lädt zu einer persönlichen Entdeckungstour durch das Land, durch "Dein NRW" ein. Unsere neue Internetseite macht nun noch deutlicher, welche Stärken in unserem Land stecken und in welchen Bereichen wir besonders glänzen können", erklärt Dr. Heike Döll-König, Geschäftsführerin des Tourismus NRW e.V. Neben dem neuen Layout, das sich in Farbgebung und Bildwelt an die verschiedenen Themen anpasst, verfügt das neue Internetportal über zahlreiche Neuerungen und verbesserte Funktionalitäten. Hierzu gehören die Möglichkeiten, ein eigenes Nutzerprofil anzulegen, ein Rss-Feed zu abonnieren, das über Aktualisierungen auf der Internetseite informiert und die Einbindung von Social-Media-Elementen. Ein eigens entwickelte "Urlaubsberater" zeigt, welches Urlaubsthema zu noch unentschlossenen Nutzern passt. www.dein-nrw.de .
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Bier im Bundesliga-Stadion – Die Übersicht für Auswärtsfahrer Fußballfans, die ihre Mannschaft auch zu Auswärtsspielen begleiten, wissen oft nicht, was auf sie zukommt. Ist das Stadion leicht zu finden? Wie eng ist der Gästeblock? Welches Bier gibt es im Stadion? Die Clubs der zweiten Bundesliga haben vermehrt regionale Biere im Ausschank: So trinkt man zum Beispiel in Düsseldorfer Stadion Frankenheim Alt, beim Vfl Bochum gibt es Bier der Privatbrauerei Moritz Fiege und der Karlsruher SC bezieht sein Bier von der Badischen Staatsbrauerei Rothaus. . Billighotels halten nicht was sie versprechen ADAC Preisvergleich von Budget-Hotels 2011 Etap und B&B „sehr günstig“, Holiday Inn Express und Ibis „sehr teuer“ Budget-Hotels versprechen günstige Preise, standardisierte Leistungen und trendiges Design. Dass sie ihr Versprechen zumindest bei den Preisen nicht immer halten, zeigt der aktuelle ADAC Preisvergleich von 55 Häusern der sieben größten Budget-Hotelketten in elf deutschen Großstädten. So sind die Preisspannen der einzelnen Anbieter innerhalb des vermeintlichen Billigsegments sehr unterschiedlich und die Übernachtungen oftmals alles andere als günstig. Nach den Ergebnissen des ADAC Vergleichs sind die Chancen, ein günstiges Zimmer zu finden, bei Etap am höchsten. Der Automobilclub ermittelte einen Durchschnittspreis von knapp 59 Euro pro Übernachtung mit Frühstück. B&B lag bei rund 64 Euro. Damit sind beide über ein Drittel billiger als der teuerste Anbieter Holiday Inn Express. Mit stattlichen 96 Euro im Mittel reichte es nur für das ADAC Urteil „sehr teuer“. Ebenfalls „sehr teuer“ schnitt Ibis mit rund 95 Euro ab. Beide Hotelketten wiesen zudem die größten Preisspannen zwischen ihren Häusern auf: Rund 48 Euro waren es bei Holiday Inn Express, immerhin noch 41 Euro bei Ibis. Mit 129 Euro erwies sich das Holiday Inn Express „St. Pauli Messe“ in Hamburg als das teuerste Budget-Hotel der Studie. Dass es auch deutlich günstiger geht, zeigte das Etap „Hamburg St. Pauli“ mit 73 Euro. Im Schnitt kostete die Nacht in einem Hamburger Budget-Hotel satte 98 Euro. Damit ist die Hansestadt die Einzige, die als „sehr teuer“ im ADAC Preisvergleich gilt. „Sehr günstig“ dagegen war Leipzig. Hier mussten durchschnittlich nur etwa 65 Euro bezahlt werden. Zugleich bot das Etap „Leipzig Nord Ost“ mit 40 Euro die mit Abstand preiswerteste Unterkunft. Wie weit die flexible Preisgestaltung von Budget-Hotels zu Spitzenzeiten gehen kann, zeigt das Beispiel Meininger „ Frankfurt a.M. Messe“ mit einem Doppelzimmer für 516 Euro. Dieser Preis wurde während der Messe Techtextil zwar ermittelt, als Ausreißer innerhalb der Studie aber nicht bewertet. Zur gleichen Zeit konnte man im Etap „Frankfurt Süd Offenbach“ für 56 Euro übernachten. Der ADAC hat insgesamt 660 Preise an unterschiedlichen Wochentagen zwischen dem 3. Mai und 8. Juni 2011 erhoben. In jeder Stadt wurden die fünf zentralsten Budget-Hotels berücksichtigt. Service und Ausstattung waren nicht Inhalt der vergleichenden Preisstudie. .
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Außergewöhnliche Hotels
Das Ahlbeck. Ein bezauberndes Hotel & Spa mit 1200 Quadratmeter großem Wellnessbereich. In Sichtweite zur berühmten Ahlbecker Seebrücke, bekannt u.a. aus Loriots Kinohit "Pappa ante Portas". www.das-ahlbeck.de . Hotel Residence Klosterpforte. Ein faszinierendes, vielseitiges Hotel-Erlebnis mit Parks, Gärten, Restaurants und viel Sport auf 140.000 Quadratmetern. Gelegen in Ostwestfalen, bei Marienfeld. www.klosterpforte.de . Residenz am See. Traumhaftes Ambiente und ein Paradies für Feinschmecker. Manfred Langs Residenz am See ist eine Top-Adresse für Romantiker und Genießer. www.hotel-residenz-meersburg.com . Der Kurfürstendamm in Berlin hat sich seinen touristischen Rang zurückerobert. Mittendrin, genauer in Höhe der Knesebeck und Bleibtreustraße, liegt das Hollywood Media Hotel. Konzipiert und gegründet von einem der ganze großen deutschen Filmproduzenten: von Artur Brauner. Jedes der 182 Zimmer und Apartments ist nach einem berühmten Schauspieler oder einer Filmlegende benannt. Bei einem Cocktail in der dem Hotel angeschlossenen Bar Callas, schaut man direkt auf das Treiben der berühmten Vergnügungs- und Einkaufsmeile. Das Hollywood Media hat sogar ein eigenes Kino inkl. Bühne. Dieses kann auch als Tagungsraum und für Pressekonferenzen angemietet werden. www.filmhotel.de . Zu den außergewöhnlichsten Hotels und Restaurants Deutschlands zählt auch das Berghotel Maibrunn im Bayerischen Wald. Seine Besonderheit: Traditionelles und Modernes bilden hier eine perfekte, stimmungsvolle Einheit. Es ist ein kleines Paradies für Erholungssuchende und Genießer. Zu den Attraktionen des Berghotels gehören ein großer Vitalbereich inkl. Panoramahallenbad, Fitnesslounge und Hightech-Solarium. Ebenso die Schönheitsinsel Sansibar. Und in der Hirschalmhütte, die zum Hotel gehört, finden die Gäste fast alles noch so vor, wie es vor über 200 Jahren gebaut wurde. Ein faszinierendes Kontrastprogramm zur Traditionshütte bietet ein eigener kleiner Sandstrand mit echten Strandkörben und einer Beach-Bar. Mehr Einblicke in diese außergewöhnliche Hotelwelt bietet die exzellente Website www.berghotel-maibrunn.de . An einer der schönsten Stellen am Chiemsee, nahe der Alz-Brücke in Seebruck, liegt das beliebte Hotel "Wassermann". Es feiert am 1. Mai das 30jährige Jubiläum seiner Wiedereröffnung im Jahr 1981. Peter Stocker Junior, der jetzige Besitzer und Geschäftsführer, hat das Traditions-Haus in den letzten Jahren liebevoll restauriert und zu einer Top-Adresse für Wellness-Freunde und vor allem auch für Genießer traditionsreicher bayerische Kochkunst entwickelt. Die Gourmet-Vital-Küche seines Hauses findet bundesweit Anerkennung. www.seehotel-wassermann.de . ADAC SkiGuide 2012: Pistenspaß in Deutschland am günstigsten ADAC vergleicht Preise in den Alpenländern Wer günstig Ski fahren will, muss nicht weit fahren. Das zeigt der aktuelle ADAC Skipass-Preisvergleich in den Alpenländern. Deutschland schneidet dabei sehr gut ab. Im Skiverbund Oberammergau zahlt man für einen 6-Tage- Skipass als Erwachsener 83 Euro (Kinder 44 Euro). Auch beim Tages-Skipass gehört der Skiverbund gemeinsam mit dem Mittag-Ski-Center bei Immenstadt mit 21 Euro für Erwachsene und 12 Euro für Kinder zu den Günstigsten. Bei diesem Preis kann nur noch Ski Sympa im französischen Les Deux Alpes mithalten. Dort erhalten Erwachsene und Kinder den Tages-Skipass für 20 Euro. Das beste 6-Tage-Skipass-Abgebot in Frankreich hält Les Portes du Mont Blanc in Megève mit 134,20 Euro für Erwachsene (Kinder 104 Euro) bereit. Wer in Österreich eine Woche sehr günstig Ski fahren und nicht zu viel bezahlen möchte, sollte zum Zwölferkopf in Pertisau am Achensee starten. Der 6-Tage-Skipass kostet 99 Euro für Erwachsene (Kinder 65 Euro). Zu einem Tagesausflug lädt dagegen das bodenständige Skirevier am Glungezer in Tulfes bei Innsbruck mit einem Tagespreis von 22 Euro für Erwachsene (Kinder 13,50 Euro) ein. Der Spartipp in Italien heißt Monte Bondone und liegt direkt über Trento. Mit 129 Euro für sechs Tage (Kinder 64,50 Euro) ist das Skigebiet um 50 Prozent günstiger als das teuerste italienisch-schweizerische Skigebiet Breuil-Cervinia/ Zermatt. Hier zahlen Erwachsene auf immerhin 400 Kilometer Pisten 258 Euro (Kinder 155 Euro). Interessant: Wer dieses Skigebiet von der Schweizer Seite aus ansteuert, zahlt sogar noch mehr. Dann werden umgerechnet 344 Euro für Erwachsene und 172 Euro für Kinder fällig ? damit das teuerste Skivergnügen im ADAC Vergleich. Das günstigste Schweizer Skigebiet ist Bruson in den Walliser Quatre Vallées. Die Woche kostet 148 Euro für Erwachsene (Kinder 74 Euro). Den Tagespass gibt es für stattliche 32 Euro. Kinder zahlen allerdings nur 16,25 Euro. Verglichen wurden Skigebiete in Deutschland, Italien, Österreich, der Schweiz und Frankreich, die mindestens 15 Kilometer Piste anbieten. Detaillierte Informationen zu allen Skigebieten in den Alpen bietet der ADAC SkiGuide 2012. Er ist im Buchhandel sowie unter www.adac-shop.de und in den ADAC Geschäftsstellen erhältlich. |
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Sicherheitskontrollen am Flughafen: Persönliche Gegenstände im Auge behalten! Gerichtsurteil: Bei Diebstählen vom Laufband hat Personal keine besondere Aufsichtspflicht ARCD rät: Persönliche Gegenstände möglichst nicht aus den Augen lassen! Bad Windsheim (ARCD), 20.10.2011 - Flugpassagiere beschleicht bei Sicherheitskontrollen oft ein ungutes Gefühl, wenn sie persönliche Gegenstände wie Uhr, Brieftasche, Handy und dergleichen zum Durchleuchten auf das Laufband legen müssen. Dass ihre Sorge berechtigt ist, zeigt ein Urteil des Oberlandesgerichtes Frankfurt (Az: OLG 1 U 260/10). In dem Fall ging es um die Haftung für eine bei einer Sicherheitskontrolle verschwundene wertvolle Uhr. Eine geschädigte Passagierin klagte gegen den beauftragten Sicherheitsdienst auf Schadenersatz - ohne Erfolg. Nach Auffassung der Richter sei es allein Sache der Passagierin, ihr Eigentum im Auge zu behalten. Ein Verwahrverhältnis zwischen ihr und dem beauftragten Sicherheitsdienst sei nicht zustande gekommen. Eine besondere Aufsichtspflicht des Personals für das Eigentum der Passagiere erkannte das Gericht nicht an. Allerdings könne es von den Umständen des Einzelfalles abhängen, ob der Ablauf der Kontrolle den bestehenden Sicherheits- und Organisationspflichten genügt. Nur wenn das nicht der Fall ist, komme eine Haftpflicht des Sicherheitsdienstes in Betracht. Der ARCD rät Flugpassagieren in Konsequenz aus diesem Urteil, ihre persönlichen Gegenstände vor und nach der Durchleuchtung noch genauer auf dem Weg über das Laufband zu beobachten. Ablenkung drohe besonders bei Körpervisitationen, beim Gang durch die elektronische Schleuse und bei Schuhkontrollen. Unmittelbar am Ende des Laufbandes sollten die Gegenstände auf ihre Vollzähligkeit geprüft werden. Besondere Vorsicht sei geboten, wenn mehrere Passagiere an der Ausgabestelle drängeln. . Parken auf Radwegen kann teuer werden Behörde darf abschleppen, um Nachahmer abzuschrecken Wer sein Fahrzeug zu einem erheblichen Teil auf dem Radweg parkt, riskiert nicht nur ein Verwarnungsgeld von mindestens 15 Euro. Laut ADAC darf die Behörde den Wagen auf Kosten des Halters auch abschleppen lassen, wenn die Gefahr besteht, dass andere Autofahrer dem Beispiel des Falschparkers folgen. Das musste ein Autofahrer erfahren, der so parkte, dass der in beide Fahrtrichtungen benutzungspflichtige Radweg zu etwa einem Drittel blockiert wurde. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat die Abschleppmaßnahme mit Beschluss vom 15.04.2011 (AZ. 5 A 954/10) für rechtmäßig erklärt. Dabei hat der Autobesitzer auch dann die Kosten der Maßnahme zu tragen, wenn - wie im vorliegenden Fall - in der Nähe eine Großveranstaltung stattfindet und deshalb mit einem verstärkten Verkehrsaufkommen zu rechnen ist. Da der Falschparker jedoch nicht allein auf die Idee des Parkens auf dem Radweg gekommen ist, sondern viele andere Fahrzeuge ebenfalls den Radweg behinderten, durfte die Stadt nicht nur zur Beseitigung einer konkreten Gefahrenstelle, sondern auch zur Abschreckung anderer Autofahrer abschleppen: Hätte man das Auto des klagenden Halters nicht abgeschleppt, weil es nicht so gefährdend weit in den Radweg hineingeragt hat wie die Fahrzeuge der übrigen Falschparker, so bestünde nach Auffassung des Gerichts die Gefahr, dass sich andere Verkehrsteilnehmer hierdurch ebenfalls zum verkehrswidrigen Parken verleiten lassen. Daher konnte im Ergebnis offen bleiben, ab wann eine konkrete Gefährdung bei teilweisem Radwegparken anzunehmen ist. Die Grundsätze dieser Entscheidung sind auch auf das weit verbreitete Gehwegparken mit zwei Rädern anwendbar. Nur dort, wo dies durch Verkehrszeichen ausdrücklich vorgeschrieben ist, darf der Gehweg teilweise zum Parken innerhalb der Markierungen mitbenutzt werden. Wer auf dem Gehweg parkt, damit die Fahrbahn für andere Verkehrsteilnehmer nicht zu eng wird, sollte wissen, dass an Engstellen auch ohne Schilder ein gesetzliches Haltverbot gilt. . Neue Naturerlebniswanderungen rund um Medebach . . |