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Den berühmten Leuchtturm von Westerhever mit seinen beiden Wärterhäusschen können Besucher auf einer Wanderung oder Fahrradtour durch das Naturschutzgebiet entdecken, Hörnums Leuchtfeuer liegt nur wenige Schritte vom Hafen entfernt und bietet einen faszienierenden Ausblick rund um Sylts Südspitze, aus den Amrumer Dünen ragt der höchste Leuchtturm Schleswig-Holsteins hervor und der Leuchtturm von Pellworm hat als beliebte Hochzeits-Location Berühmtheit erlangt.

Vorgänger der Leuchttürme waren offene Holzfeuer, die am Strand oder auf den Klippen als Navigationshilfen dienten – und häufig von Piraten und Strandräubern missbraucht wurden, die mit falschen Signalen Schiffe in Untiefen oder auf Sandbänke lockten, um die Wracks auszurauben. Diese finsteren Zeiten gehören längst der Vergangenheit an, ebenso wie die romantische Vorstellung vom Leuchtturmwärter, der des Nachts einsam auf dem Turm Seefahrer sicher durch Stürme und Dunkelheit leitet. Heute hat der Mausklick den Meerblick abgelöst – fast alle Leuchttürme werden mittlerweile computergesteuert. Von ihrer Faszination haben sie dennoch nichts verloren.

Westerhever Sand - der Star unter den Leuchttürmen

Der Leuchtturm von Westerhever mit seinen beiden Wärterhäuschen ist als Star zahlreicher Werbespots längst eine Berühmtheit über Schleswig-Holsteins Grenzen hinaus.

Eingebettet in Salzwiesen im Nationalpark Wattenmeer kann der 103 Jahre alte Turm nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad über den ca. 1,5 Kilometer langen Weg vom Parkplatz besucht werden. Bei klarer Nordseeluft und Seevögelgeschrei werden Besucher auf der kleinen Wanderung schnell zurück versetzt in jene Zeit, als die Leuchtturmwärter und ihre Familien hier ihrer abgeschiedenen Arbeit nachgingen. Bis 1979 war der Turm bemannt, danach wurde er automatisiert und die ehemaligen Wärterhäuschen von Mitarbeitern der Schutzstation Wattenmeer bezogen. Tag für Tag sendet das Wahrzeichen Eiderstedts sein Licht in die Nacht hinaus – bei guter Sicht bis zu 39  Kilometer weit. Schiffsbesatzungen können von See mit Hilfe der Seekarte, auf der die Kennung des Leuchtturmes verzeichnet ist, an der Farbe des jeweils sichtbaren Sektors und am Rhythmus des Lichtes ihre Position bestimmen.

Der Untergrund an der Küste ist weich, deshalb wurden hier die wenigstens Türme aus schwerem Stein erbaut. Der Leuchtturm von Westerhever besteht aus 608 miteinander verschraubten, gusseisernen Platten. Neun Stockwerke befinden sich zwischen den Turmwänden, von denen eines das beliebte Hochzeitszimmer beherbergt. Der rot-weiße Riese steht aber nicht nur Heiratswilligen, sondern allen Besuchern offen: Wer wie ein waschechter nordfriesischer Leuchtturmwärter die 157 Stufen bis in die Turmspitze erklommen hat, wird mit einem unvergesslichen Ausblick über Eiderstedt, die Insel- und Halligwelt belohnt. Der Leuchtturm von Westerhever hat zwei Brüder an der Nordseeküste: Die Leuchttürme von Pellworm und Hörnum auf Sylt sind baugleich und ebenso alt. Tourismus-Zentrale Eiderstedt, Tel. 04862/469 , www.tz-eiderstedt.de

Der „lange Christian“ von Kampen: Sylts schönster Leuchtturm

Den Leuchtturm in Kampen halten viele für den schönsten Sylts. Der schneeweiße Turm mit der schwarzen Banderole wurde 1853 im Auftrag vom dänischen König aus Bornholmer Klinkern errichtet. Schauspieler Heinz Klevenow vom Thalia Theater taufte ihn „Christian“, weil seiner Meinung nach alle Dänenkönige diesen Vornamen trugen. Der Auftraggeber war Friedrich VII. von Dänemark, der Leuchtturm heißt bei den Syltern seither trotzdem „langer Christian“. Der Leuchtapparat mit Petoleumspeisung war damals eine technische Revolution, die 1855 sogar auf der Weltausstellung in Paris präsentiert wurde. Der „lange Christian“ ist noch in voller Funktion und sendet sein Licht von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang über die Heide, die Dünen, das Meer und in die Fenster der reetgedeckten Friesenhäuser. Einige Jahre lang konnten Urlauber von seinem Balkon über Kampen und die Nordsee blicken. Heute ist das leider nicht mehr möglich. Die beiden ehemaligen Wärterhäusschen sind als Wohnungen vermietet. Tourismus-Service Kampen, Tel. 04651/46980 , info@kampen.de, www.kampen.de

Hörnums Leuchtturm erzählt von Sommerfrischlern, Strandräubern und Deutschlands kleinster Schule

Seeräuber und Strandpiraten liebten die wilden, unwegsamen Dünen Hörnums, die ihnen sicheren Unterschlupf boten beim Plündern irregeleiteter Schiffe. Nach der Zeit der sogenannten „Liekedeeler“ versank der Hörnumer Naturhafen Jahrhunderte lang in einem Dornröschenschlaf – bis Mitte des 19. Jahrhunderts betuchte Sommerfrischler Sylt für sich entdeckten. Die Hamburg-Amerikanische Paket-Aktiengesellschaft, kurz Hapag genannt, wollte die Urlaubsgäste mit ihren Bäderschiffen sicher und komfortabel nach Hörnum befördern und forderte den Bau eines Leuchtturmes als Ansteuerungshilfe durch das gefährliche Vortrapptief. Am 8. August 1907 trat der Leuchtturmwärter seinen Dienst an und sandte erstmals das Licht aus 34 Metern Höhe von Hörnums neuem, rot-weiß gestreiften Wahrzeichen aus. Aber nicht nur die See wurde erleuchtet: Zwischen 1918 und 1930 wurde der Leuchtturm zum Klassenzimmer. In luftiger Höhe von 30 Metern paukten hier Sylter Schüler und die Leibesübungen standen mit dem Erklimmen der steilen Stiegen gleich mit auf dem Stundenplan. Der Leuchtturm mit seinem kleinen Wärterhäuschen ist heute das älteste Gebäude Hörnums. Er kann besichtigt werden und steht Hochzeitspaaren für die standesamtliche Trauung zur Verfügung. Tourismus-Service Hörnum, Tel. 04651/96260 ,  www.hoernum.de

Sichere Hafeneinfahrt für Fischer in Büsum

Eine Ölleuchte an einem Mast wies Fischern einst die sichere Einfahrt in den Büsumer Hafen. Im Jahr 1913 wurde die Leuchte durch einen 25,5 Meter hohen Leuchtturm ersetzt. Damals war er noch schwarz gestrichen. Um den Turm auch tagsüber sichtbar zu machen, erhielt er später den rot-weißen Anstrich, in dem er auch heute noch in der Einfahrt des kleinen Büsumer Hafens steht. Trotz Denkmalschutz ist der Turm noch in voller Funktion und kann deshalb nicht besichtigt werden. Eine einzigartig maritime Stimmung erleben Urlauber nachts, wenn der Tonnenhof beleuchtet ist und der Turm sein regelmäßiges Licht in die Dunkelheit sendet. Tagsüber leuchtet Büsums Wahrzeichen am belebten Hafen zwischen Krabbenkuttern, Ausflugsschiffen und Fischbuden mit den köstlichen Krabbenbrötchen. Tourismus Marketing Service Büsum, Tel. 04834-9090 , info@buesum.de, www.buesum.de.

Der große Amrumer: Das höchste Leuchtfeuer an der Küste

Blauer Himmel, weiße Dünen, grüner Strandhafer und mittendrin der rot-weiß gestreifte Leuchtturm mit seinem Kupferdach: Amrum-Urlaubern bietet sich ein Anblick wie aus dem Bilderbuch. Das pittoreske Leuchtfeuer, das im Jahr 1875 nach dem Verlust von drei Schiffen erbaut wurde, ist das höchste der Nordseeküste: Auf der 25 Meter hohen Düne bringt der 41 Meter hohe Turm es auf eine Gesamthöhe von 66 Meter. In den Sommermonaten können Besucher ihn montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr zur Besichtigung erklimmen. Nach 297 Stufen genießen sie einen fantastischen Blick aus der Möwenperspektive über den berühmten Kniepsand, die Nordsee und die Insel. AmrumTouristik, Tel. 04682-94030 , info@amrum.de, www.amrum.de.

Der Leuchtturm Pellworm leitet Brautpaare in den Hafen der Ehe

Mit dem Bau des Pellwormer Leuchtturmes im Jahr 1907 konnten unzählige Seeleute aufatmen. Waren sie bis dahin den Naturgewalten hilflos ausgeliefert, konnten sie sich nun anhand des Leuchtfeuers bei Sturm hinter die Inseln flüchten und das flache und weit verzweigte Wattenmeer sicher durchfahren. Bis 1977 sorgte ein Leuchtturmwärter für das stete Leuchten auf See, das heute automatisiert ist und vom Eidersperrwerk aus überwacht wird. Der schmucke Turm, der rot-weiß-gestreift aus Pellworms sattgrünen Wiesen ragt, ist nicht nur für Seefahrer ein Segen: Seit 1998 kann hier auch geheiratet werden. Seitdem haben sich 3130 Hochzeitspaare auf dem denkmalgeschützten Turm das Ja-Wort gegeben. Pellworm ist längst Schleswig-Holsteins Hochzeitsinsel geworden: Maritim, romantisch, historisch oder naturverbunden – Brautpaare können zwischen mehr als 17 Hochzeits-Arrangements auswählen. Neben der Leuchtturm-Hochzeit sind Hochzeiten auf der Sandbank, Hallig, im Rungholt-Turm, Kirchspielkrug oder unter dem weiten Sternenhimmel der Nordsee im Angebot. Zu jeder Trauung gehört die friesische Salz-Zeremonie mit handgeflochtenem Nis-Puk-Brot, echt friesischem, von Hand gesiedetem Salz und dem gesiegelten Pellwormer Hochzeitsbrief. Trotz moderner Navigationshilfen wie GPS und Radar ist der Pellwormer Leuchtturm auch heute noch von großer Bedeutung. Der Turm steht Besuchern zur Besichtigung offen. Tourist Information Pellworm, Tel. 04844/18940 und unter  www.pellworm.de.

Wächter der Deutschen Bucht auf der Hochseeinsel Helgoland

Mit einer Tragweite von 42 Seemeilen hat der eckige Helgoländer Leuchtturm das lichtstärkste Leuchtfeuer in der Deutschen Bucht. In klaren Nächten sind die Signale bis zu den ostfriesischen Inseln auszumachen. „Wächter der Deutschen Bucht“ wird das Leuchtfeuer von Deutschlands einziger Hochseeinsel deshalb genannt. Der Bau wurde im Zweiten Weltkrieg konzipiert und 1952 als Leuchtturm in Betrieb genommen. In den unteren zwei Stockwerken wurde zur Zeit des Kalten Krieges ein Atombunker eingebaut. Der Leuchtturm ist heute noch in voller Funktion und kann nicht besichtigt werden.

Auf der benachbarten Badedüne, zu der Helgoland-Gäste mit der Fähre übersetzen können, lugt ein weiterer, rot-weiß gestreifter Leuchtturm aus den Dünen. Der nur 14 Meter hohe Turm hat die Funktion eines  Richt- und Leitfeuers. Helgoland-Touristik, Tel. 04725-813712  ,  zimmervermittlung@helgoland.de, www.helgoland.de.

Alle Informationen zum Urlaub an der nordsee* Schleswig-Holstein bei der Nordsee-Tourismus-Service GmbH, Tel.  01805/066077 (€ 0,14/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. € 0,42/Min.), info@nordseetourismus.de, www.nordseetourismus.de

FOTOS rechts: Leuchtturm Westerhever / Tanja Weinekötter, Büsumer Leuchtturm / Tourismuszentrale Büsum

WesterheverLeuchtturm BuesumPilsumer Leuchtturm

Links: Bekannt wurde der kleine gelb-rote Turm mit dem Otto-Film „Der Außerfriesische“ und als Hauptdarsteller der Kinderbuchreihe „Lükko Leuchtturm“. Touristik GmbH Krummhörn-Greetsiel . Unten: Kap Arkona

Leuchtturm Hiddensee

Leuchtturm Hiddensee

Kap Arkona

Hervorrangende Köche aus vorzüglichen Küchen in Mecklenburg-Vorpommern grüßen vom Leuchtturm

Pilsumer Leuchtturm: Fernsehstar und Standesamt

"Krummhörn" bedeutet im Plattdeutschen so viel wie "krumme Ecke" und man bezeichnet so einen Küstenlandstrich im äußersten Nordwesten Deutschlands. Dort, am Tor zum Weltnaturerbe Wattenmeer in der Nähe des ostfriesischen Fischerdorfes Greetsiel, steht der vielleicht urigste Leuchtturm des Landes: der Pilsumer Leuchtturm. Bekannt wurde der kleine gelb-rote Turm durch Deutschlands berühmtesten Komiker Otto Waalkes mit dem Spielfilm "Der Außerfriesische" und als Hauptdarsteller der Kinderbuchreihe "Lükko Leuchtturm". In ihm können sich Paare auch das Ja-Wort geben. Jedes Jahr finden hier über 200 Trauungen statt.  www.pilsumer-leuchtturm.de und www.greetsiel.de/tourismus.html

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Leuchtturm auf Hiddensee

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