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Heilung aus Meer und Moor – Lexikon der natürlichen Heilmittel „made in Schleswig-Holstein“

In Schleswig-Holstein kommt die Gesundheit aus der Natur. In dem Land zwischen den Meeren ist für jedes Leiden ein Heilmittel „gewachsen“. Seit Jahrhunderten wissen die Menschen die heilende Wirkung der Seeluft, dem Meer und dem Boden zu schätzen.

Heilendes Wasser

Von besonderer Bedeutung ist das Meerwasser. Das meist kühle, jodhaltige und salzige Wasser aus Nord- und Ostsee hat eine abhärtende und kreislaufkräftigende Wirkung. Auch die Meeresluft am Flutsaum mit fein zerstäubten Wassertröpfchen oder bei der Inhalation in geschlossenen Räumen entfaltet eine heilsame Wirkung auf die Atemwege. Besonders genutzt werden die Heilkräfte des Meeres in den Thalasso-Zentren auf Amrum, Helgoland, in St. Peter-Ording, Friedrichskoog und Damp.

Im Landesinnern wie in Bad Bramstedt nutzen die Kurorte die Kraft des Moores. Aus 10.000 Jahre altem Torf – bestehend aus organischen Bestandteilen, Huminsäuren und Mineralstoffen – wirken Moorpackungen und -bäder heilsam auf den Bewegungsapparat. Das Moor speichert Wärme und wirkt daher schmerzlindernd bei Muskelverspannungen und Verschleißerscheinungen.

Heilender Schlamm

Nicht nur das Meerwasser, auch der mineralhaltige Schlamm aus dem Meer – der sogenannte Schlick – wird als natürliches Heilmittel angewendet. Den warmen Schlick - bestehend aus Tonerde, Kieselsäuren und organischen Bestandteilen - lässt man als Packung etwa 20 Minuten auf betroffene Körperstellen einwirken. Er wirkt heilsam bei Erkrankungen des Bewegungsapparates und bei Hautkrankheiten. Der Schlick wird hauptsächlich in den Nordseeheilbädern in der Therapie verwendet.

Heilkräfte aus dem Inneren der Erde bietet die Sole. Sie ist eine natürliche salzhaltige Heilquelle, die durch Bohrungen oder ganz von selbst ans Tageslicht gelangt. Die gelösten Stoffe wie Jod, Schwefel oder Kohlensäure haben eine starke Reizwirkung auf den Organismus und kommen bei Therapie- und Heilungsprogrammen zur Anwendung. Als Solebäder oder Trinkkuren wirken sie wohltuend bei Hautkrankheiten, Allergien oder Erkältungskrankheiten. Das Heilmittel wird zum Beispiel in Bad Malente, Bad Bramstedt und Damp in der Therapie eingesetzt.

Mehr zu den Heilmitteln „made in Schleswig-Holstein“ und den Angeboten der Heilbäder und Kurorte erhalten Interessierte beim Heilbäderverband Schleswig-Holstein e. V., telefonisch unter             0431/2108838      , via E-Mail info@heilbaederverband-sh.de und auf www.heilbaederverband-sh.de sowie www.sh-gesundheit.de. Bild oben:HBV

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Die besten rezeptfreien Medikamente

Schniefen, Krächzen, Husten - im Winter haben Erkältung und Grippe Hochsaison. Welche Medikamente die Symptome am besten lindern und welche Hausmittel sinnvoll sind, listet die Stiftung Warentest in der Dezember-Ausgabe ihrer Zeitschrift test auf. Dazu hat sie fast 300 Medikamente ausgewertet, die bei Erkältung und Grippe zum Einsatz kommen.

Laut Werbung sollen Kombipräparate mehrere Beschwerden auf einmal dämpfen. Die Stiftung Warentest hält dieses „Gießkannenprinzip“ aufgrund ihrer Auswertungen aber nicht für sinnvoll. Medikamente wie Wick MediNait, Grippostad C oder auch Aspirin Complex werden daher nicht empfohlen. Schonender und zielgenauer lassen sich die einzelnen Beschwerden mit Einstoffpräparaten behandeln. Bei Schmerzen und Fieber sind das zum Beispiel Medikamente mit dem Wirkstoff Paracetamol (ab 0,94 Euro für 10 Tabletten) und Ibuprofen (2,50 Euro für 10 Tabletten).

Bei Schnupfen helfen etwa Sprays mit dem abschwellenden Wirkstoff Xylometazolin (ab 3,32 Euro für 10 ml) oder mit Salzlösung (ab 2,49 Euro für 10 ml). Bei trockenem Reizhusten werden z. B. Neotussan-Saft für 5,07 Euro pro Flache empfohlen oder Hustenstiller ratiopharm, 10 Pastillen für 3,70 Euro. Halsschmerzen lindert man am besten mit Lutschtabletten mit den Wirkstoffen Ambroxol oder Lidokain. Die günstigsten sind Nolaid Lutschtabletten für 5,90 Euro pro 20 Stück-Packung.

Als wichtigste Schutzmaßnahme empfehlen die Tester häufiges Händewaschen. Wen es trotzdem erwischt, der kann sich auch mit Hausmitteln kurieren, die ebenfalls vorgestellt werden. Patienten mit Verdacht auf Grippe gehören allerdings zum Arzt.

Der ausführliche Test Medikamente bei Erkältung und Grippe ist in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/erkaeltungsmittel veröffentlicht.

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Reizklima: Welches Urlaubsland bei welcher Krankheit?

Es gibt verschiedene Reizklimazonen, wobei das intensivste Reizklima direkt am Meer oder in einer Höhe von über 1200 Metern zu finden ist.

Als mäßiges Reizklima bezeichnet man Regionen in etwa 1000 Metern Höhe und Bereiche die etwa bis zu 50 Kilometer vom Meer entfernt liegen. Das Mittelgebirge bezeichnet man als leichtes Reizklima. Die Klimatherapie hat sich bei vielen chronischen Erkrankungen als sehr wichtige Heilmaßnahme bewährt. Hierbei sind in erster Linie zu nennen:

Erhöhte Infektanfälligkeit insbesondere bei Kindern, chronische Bronchitis und chronische Nasennebenhöhlenerkrankungen, allergisches Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Hauterkrankungen wie Neurodermitis und endogenes Ekzem, Schuppenflechte (Psoriasis), Chronische Erkrankungen des Bewegungsapparates (Arthrose, Rheuma), Herz- und Gefäßkrankheiten (Blutdruck, Kreislaufstörungen), Erschöpfungssyndrome und allgemeine Schwächezustände.

Neben den Heilwirkungen bei o. g. Erkrankungen regt das Reizklima das Immunsystem an. Es stärkt den Kreislauf und führt zur vermehrten Durchblutung der Gefäße und damit zum allgemeinen Wohlbefinden. Ein mehrwöchiger Aufenthalt steigert die körpereigenen Abwehrkräfte. Allein durch den Aufenthalt in diesem Reizklima erhöht sich die körpereigene Kortisonausschüttung, dadurch werden die Selbstheilungskräfte des Körpers mobilisiert.

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Präventiver Urlaub gegen Burnout
Bad Driburg (nrw-tn). Bereits seit 230 Jahren heißen die Grafen von Oeynhausen-Sierstorpff ihre Gäste im Gräflichen Park in Bad Driburg am Fuße des Teutoburger Waldes willkommen - und machen den 60 Hektar großen Park zu einem Ort für den Einklang von Körper, Geist und Seele. Für Erholungssuchende wurde hier ein spezielles, zweiwöchiges Burnout-Präventionsprogramm entwickelt, bei dem die Gäste professionell medizinisch begleitet werden. Das Programm besteht aus vier Bausteinen mit verschiedenen Therapieansätzen. So erwartet Gäste eine ausgewogene Mischung aus aktiver und passiver Entspannung, etwa durch ein geführtes Fitnesstraining, eine gezielte Förderung kreativer Energien, bewusste Wahrnehmungsschulungen wie Feldenkrais-Übungen und eine fachärztliche Betreuung.
14 Übernachtungen mit Vollpension, eine extensive Laboranalytik zur Erfassung des Körpermilieus, eine Eingangsuntersuchung, ein fachärztliches therapeutisches Einzelgespräch sowie ein Gruppencoaching, täglich eine begleitete Entspannungseinheit, zweimal wöchentlich eine Wahrnehmungsschulung, dreimal wöchentlich eine Einheit zur Förderung der kreativen Energie sowie viele weitere Leistungen kosten 8.090 Euro pro Person in einem Deluxe-Zimmer des "Gräflichen Park Hotels & Spa".
Ausführliche Infos und eine kostenlose Broschüre zum Burnout-Präventionsprogramm gibt’s telefonisch unter             05253/9523161       sowie www.graeflicher-park.de

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Was Erwachsene, Kinder und Reisende brauchen

Aus Sicht der Stiftung Warentest ist es wenig sinnvoll, ältere Menschen generell gegen Grippe, Pneumokokken und Gürtelrose zu impfen. Die Wirksamkeit der Grippeimpfung nimmt mit höherem Alter nachweislich ab. Und wie wirksam die Pneumokokken-Impfung sowie die - derzeit nicht verfügbare - Impfung gegen Gürtelrose ist, ist bei der Altersgruppe nicht gut belegt. Das berichtet die Stiftung Warentest in einem Themenpaket Impfen auf test.de.
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Drei Impfungen sind nach Einschätzung der Stiftung Warentest dagegen für jeden Erwachsenen sinnvoll: gegen Tetanus und Diphtherie, zwei lebensbedrohliche Krankheiten, sowie gegen Keuchhusten. Letzterer tritt derzeit vermehrt bei Erwachsenen auf; frühere Erkrankungen und Impfungen schützen nicht dauerhaft. Manche Erwachsene brauchen außerdem Nachholimpfungen gegen Polio, Masern, Mumps und Röteln - wenn sie keinen vollständigen Schutz aus der Kindheit haben.
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Viele Erwachsenen haben nicht alle Impfungen, die die zuständige Ständige Impfkommission offiziell empfiehlt und die Krankenkassen erstatten. So sind nur 72 Prozent der Erwachsenen ausreichend gegen Tetanus geschützt.
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Für die Einschätzungen der Stiftung Warentest hat ein Expertenkreis Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit von Impfungen und den zugehörigen Krankheiten beurteilt. Das 36-seitige Themenpaket Impfen unter
www.test.de/impfen enthält neben Tipps für Erwachsene Einschätzungen zu den wichtigsten Kinder- und Reiseimpfungen, einen Impfkalender für Kinder und Erwachsene, Antworten auf wichtige Leserfragen und die Ergebnisse einer Online-Umfrage mit mehr als 10 000 Teilnehmern.

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Usedom präsentiert sich als Gesundheitsland

Unter dem Titel "Gesundheitsinsel Usedom" präsentiert die Usedom Tourismus GmbH erstmals eine Broschüre, die einen Überblick über Angebote für gesundheitsbewusste Gäste liefert. Damit sollen neue Gästegruppen gewonnen werden, die auf der Insel beste Bedingungen finden, um gesund zu werden oder zu bleiben: einen 42 Kilometer langen Sandstrand, viel Sonne sowie ausgedehnte Wald- und Seenlandschaften. Die Broschüre listet die acht im Reha-Verbund zusammengeschlossenen Reha-Kliniken der Insel Usedom und das Kreiskrankenhaus Wolgast mit den jeweiligen Indikationen, Kostenträgern und angebotenen Leistungen. Die Gesundheitsbroschüre ist in allen Touristinformationen und in den Reha-Kliniken der Insel Usedom erhältlich und kann bei der Usedom Tourismus GmbH bestellt werden. Die im Reha-Verbund auf der Insel organisierten Einrichtungen stellen 2.000 Betten und bringen es auf eine halbe Million Übernachtungen pro Jahr.
www.usedom.de

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"Männer in Bewegung!"

Neue Broschüre und neues Portal zur  Männergesundheit

Männer haben heute bei Geburt eine durchschnittliche Lebenserwartung von 77,5 Jahren, das sind gut 5 Jahre weniger als Frauen. Dieser Unterschied ist auch durch ihr Verhalten bedingt: Männer gehen beruflich wie privat größere Risiken ein als Frauen, suchen mit Krankheitssymptomen oft zu spät einen Arzt auf und nehmen Angebote der primären Prävention und Krebsfrüherkennungsuntersuchungen seltener in Anspruch als Frauen. Männer bewegen sich auch zu wenig. Laut einer Umfrage des Robert Koch-Instituts folgen nur knapp ein Viertel (23 %) der Männer in Deutschland der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und sind fünfmal in der Woche 30 Minuten sportlich aktiv. Zur Förderung der Gesundheit bei Männern stellt das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) die Broschüre "Männer in Bewegung! Auswirkungen von körperlicher Aktivität auf die psychische Gesundheit bei Männern" und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Informationsportal http://www.maennergesundheitsportal.de vor. Anlässlich der gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin erklärt Staatssekretär Thomas Ilka: "Sport und Bewegung sind wichtige Bestandteile einer gesunden Lebensweise. Sie bringen zudem Spaß und heben die Stimmung. Mit der heute vorgestellten Broschüre zeigen wir übersichtlich und ansprechend die Bedeutung der körperlichen Bewegung für die psychische Gesundheit von Männern und die vielfältigen Möglichkeiten für Bewegung und Sport. Ich hoffe, dass möglichst viele Männer einen Blick in diese Broschüre werfen und angeregt werden, dauerhaft etwas für ihre Gesundheit zu tun." Prof. Dr. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln, der im Auftrag des BMG die Broschüre verfasst hat, erklärt: "Wir wollen mit der Broschüre einen Einblick in die Vielfalt von Sport und Bewegung geben. Männer sind beim Sport häufig in erster Linie leistungs- und wettkampforientiert, daher wollen wir den Blick vor allem auf Bewegungsmöglichkeiten im Alltag und erlebnisorientierte Sportarten lenken. Die häufige Annahme: 'viel hilft viel’ ist falsch. Richtig ist: 'Regelmäßig hilft viel’ - und zur Regelmäßigkeit gehören Spaß und Freude dazu. In diesem Sinne hoffe ich, dass möglichst viele Männer durch die Broschüre 'in Bewegung kommen'."

Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA: "Im Vergleich zu Frauen trinken Männer im Durchschnitt mehr Alkohol, rauchen mehr Zigaretten und ernähren sich ungesünder. Hier besteht ein großes Potential, die Lebenserwartung von Männern zu verbessern. Deshalb haben wir ein Gesundheitsportal für Männer ab 35 Jahren entwickelt, in dem sie seriöse und fachlich neutrale Informationen zu gesunden Verhaltensweisen wie Bewegung, Stressbewältigung oder Alkoholkonsum, zu einzelnen Erkrankungen und zu  Möglichkeiten der Prävention erhalten." Das Robert Koch-Institut erarbeitet derzeit einen "Bericht zur gesundheitlichen Lage der Männer in Deutschland", der voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2012 veröffentlicht wird. Auch darin werden die Themen Prävention, körperliche Bewegung und psychische Krankheiten, aber auch die Arbeitswelt sowie die Frage, inwieweit Männer mit den bestehenden Angeboten der gesundheitlichen Versorgung erreicht werden, eine wichtige Rolle spielen.

Wenn Sie die Broschüre bestellen möchten: Bestell-Nr.: BMG-V-10012

E-Mail: publikationen@bundesregierung.de, Telefon: 0 18 05/77 80 90    , Fax: 0 18 05/77 80 94

Schriftlich: Publikationsversand der Bundesregierung, Postfach 48 10 09, 18132 Rostock

www.bundesgesundheitsministerium.de, www.bzga.de, www.maennergesundheitsportal.de

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Medikamenten-Schnäppchen im Ausland oft gefälscht
Berlin - Arzneimittelfälschungen sind ein wachsendes weltweites Problem. Die europäischen Zollbehörden haben im vergangenen Jahr so viele gefälschte Medikamente beschlagnahmt wie noch nie. "Wer hofft, im Ausland Medikamente zu Schnäppchenpreisen zu bekommen, sollte sich der Gefahr bewusst sein, dass er eine Fälschung kauft", so Lutz Engelen, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. Fälschungen können zu wenig oder keinen Wirkstoff enthalten, im schlimmsten Fall sogar schädliche oder lebensgefährliche Inhaltsstoffe. Gut gemachte Plagiate sind mit bloßem Auge nicht erkennbar. Deutliche Anzeichen einer Fälschung sind ein fehlender Beipackzettel oder wenn die Tabletten lose verkauft werden. Besonders vorsichtig sollten Urlauber beim Arzneimittelkauf auf Wochenmärkten oder bei Straßenhändlern sein
. Reisende können sich vor gefälschten Medikamenten schützen, wenn sie ihre Arzneimittel aus Deutschland mit in den Urlaub nehmen. Arzneimittel aus deutschen Apotheken gelten nach wie vor als sicher.

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Verzicht auf die Zigarette: Gewichtszunahme ist höher als gedacht
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aid) - Wer mit dem Rauchen aufhört, nimmt im Laufe eines Jahres durchschnittlich vier bis fünf Kilogramm an Körpergewicht zu. Damit ist die Gewichtszunahme höher als bisher angenommen. Das ist das Resultat einer Studie, für die ein französisch-britisches Forscherteam über sechzig Untersuchungen in Kliniken zur Raucherentwöhnung ausgewertet hat. Dennoch sollte eine mögliche Gewichtszunahme nicht vom Verzicht auf die Zigarette abhalten, denn die gesundheitlichen Vorteile überwiegen bei weitem.
Frühere Untersuchungen hatten die Gewichtszunahme nach dem Einstellen des Rauchens unterschätzt und waren von durchschnittlich drei Kilogramm pro Jahr ausgegangen. Nach den aktuellen Daten sind es vier bis fünf Kilogramm, wobei Ex-Raucher vor
allem in den ersten drei Monaten an Pfunden zulegen. Dennoch ist der Einfluss des Rauchverzichts auf das Körpergewicht sehr unterschiedlich: Sechzehn Prozent der Probanden hatten nach einem Jahr Abstinenz sogar an Gewicht verloren, während dreizehn Prozent über zehn Kilogramm mehr auf die Waage brachten. Weitere Studien sind notwendig, um das individuelle Risiko für eine Gewichtszunahme nach der Entwöhnung besser einschätzen zu können. Nur so sind effektive Präventionsmaßnahmen möglich.
Die Forscher vermuten, dass das Nikotin den Energieverbrauch erhöht und den Appetit dämpft. Ehemalige Raucher haben daher kurzfristig eine erhöhte Energieaufnahme. Durch eine bewusste Ernährung und mehr Bewegung lässt sich einer
Gewichtzunahme vorbeugen. Regelmäßige Mahlzeiten und der Verzehr von reichlich Gemüse, Obst und Vollkornprodukten sorgen für eine gute Sättigung. Wer viel Wasser und Fruchtsaftschorlen trinkt, kann sich von der Lust auf Nikotin ablenken.
Fragen zu diesem Thema beantworten aid-Experten im Forum "Rund ums Gewicht" auf www.was-wir-essen.de

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Mit Meer heilen und die Gesundheit aktiv fördern: Heilbäder an der Nordseeküste Schleswig-Holstein

Jodhaltige Luft, frischer Wind und wärmender Schlick – die Nordsee in Schleswig-Holstein hat ihre eigenen heilenden Kräfte. Besonders „reizvoll“ ist das Klima auf Deutschlands einziger Hochseeinsel Helgoland. Und auch auf den anderen Inseln und an den Küsten wissen die Menschen seit Jahrhunderten die Heilkräfte des Meeres einzusetzen.

Deutschlands einzige Hochseeinsel Helgoland ist der jod- und sauerstoffreichste Ort der Republik. Der Gehalt der in der Luft gemessenen Staubpartikel ist zehnmal so niedrig wie auf der Zugspitze. Behandlungsschwerpunkte in den Therapiezentren auf Helgoland sind neben Atemwegserkrankungen auch chronisch rheumatische Erkrankungen, Abnutzungserscheinungen des Bewegungsapparats, periphere Durchblutungsstörungen sowie Hauterkrankungen und Allergien. Im Kurmittelhaus stehen neben den Therapieangeboten auch Apartments zur Verfügung. Das Angebot reicht von Massagen über medizinische Bäder, Natur-Schlick-Anwendungen, Spezialbehandlungen für Hautkrankheiten, Krankengymnastik und Elektrotherapie bis zur biophysikalischen Regenerationskur. Bei einer ambulanten Vorsorge- oder Rehabilitationskur übernimmt die Krankenkasse einen Teil der Kosten für den Kurarzt und die medizinischen Anwendungen. www.helgoland.de

Mit einer einzigartigen Naturlandschaft lockt auch die Insel Amrum. Die Nähe zum Meer ermöglicht hier die Thalassotherapie, bei der die Heilkraft des Meeres genutzt wird. Bereits 1890 wurde die Insel Nordseebad, um die medizinische Wirkung der Nordsee und des Wattenmeeres anzuwenden. Zur Westseite ist die Insel ganz der Nordsee zugewandt. Abmilderung des Klimas bieten die Dünenlandschaften und der Inselwald. Wichtiges Heilmittel in der Thalassotherapie ist der Wattenschlick. Sein Wärme- und Wasserhaltevermögen eignet sich für die Behandlung von rheumatischen Erkrankungen, Durchblutungsstörungen und für Erkrankungen des Bewegungsapparates. Der vorherrschende Westwind wirkt zudem wie eine Massage und regt den Körper zu stärkerer Hautdurchblutung und verbessertem Stoffwechsel an. www.amrum.de

Die heilende Wirkung des Reizklimas aktiv entdecken können Gesundheitsurlauber im Nordseeheilbad Friedrichskoog. Vom 9. bis 16. März 2013 veranstalten der Tourismus-Service und das Friedrichskooger Kurmittelhaus die „Friedrichskoog aktiv“-Woche. Auf dem Programm stehen gesundheitsorientierte Wellness- und Genussveranstaltungen, Vorträge, kulinarische Highlights, Gesundheitschecks sowie Aktiv- und Fitnessaktionen. www.friedrichskoog.de.

Zahlreiche weitere Angebote der Heilbäder und Kurorte Schleswig-Holsteins erhalten Sie beim Heilbäderverband Schleswig-Holstein e. V., telefonisch unter             0431/2108838      , via E-Mail info@heilbaederverband-sh.deund auf www.heilbaederverband-sh.de sowie www.sh-gesundheit.de.Bild oben:HBV
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Im inneren Gleichgewicht bleiben: Burnout-Prophylaxe in Schleswig-Holstein

Peter Plate vom Pop-Duo „Rosenstolz“, Kult-Comedian Kurt Krömer und Fußball-Trainer Ralf Rangnick sind nur einige prominente Patienten einer neuen Volkskrankheit, die unter dem Namen Burnout Syndrom derzeit traurige Berühmtheit in den Medien erlangt. Der Arbeitsalltag mit immer komplexer werdenden Anforderungen und rasanten Veränderungen macht von der Kassiererin bis zum Top-Manager die Arbeitnehmer gleichermaßen krank. Nach Angaben der Krankenkasse KKH-Allianz stieg der Anteil von Krankheiten wie Depressionen oder Burnout bei Krankschreibungen von 13 Prozent im Jahr 2009 auf 14,3 Prozent im ersten Halbjahr 2011.
Zum Burnout muss es nicht kommen, wenn Warnsignale wie zunehmende Erschöpfung, Konzentrations- und Schlafstörungen, Immunschwäche oder sozialer Rückzug früh erkannt, individuelle Probleme benannt und individuell geeignete Verhaltensübungen wie Entspannung, Verbesserung des Selbstbewusstseins oder Zeitmanagement geübt werden. Wer sich vor einem Burnout schützen möchte, sollte sich für eine kurze Zeit aus dem sozialen
Umfeld zurückziehen, um die empfundenen Belastungen abzuschirmen und Methoden für den eigenen Umgang mit Stressfaktoren zu erlernen.
In Schleswig-Holstein finden Gesundheitsurlauber von Medizinern entwickelte und begleitete Burnout-Präventionsprogramme. Zusammen mit der Weite von Nordsee und Ostsee, gesunder Seeluft und unberührter Natur, die Raum für neue Perspektiven schaffen, bieten sie optimale Bedingungen, um das innere Gleichgewicht (wieder) zu finden und die Gefahr eines Burnouts zu verringern. 

Burnout-Prophylaxe auf der Nordseeinsel Föhr
Mit dem 14-tägigen Stressbewältigungsprogramm der Klinik Westfalen auf der Nordseeinsel Föhr können Gesundheitsurlauber neue Wege zu innerem Gleichgewicht beschreiten. Die moderne Klinik am Meer liegt direkt am Hauptstrand der gemütlichen Insel-Hauptstadt Wyk und beherbergt ihre Gäste in komfortablen Einzel- oder Doppelzimmern. Die Burnout-Prophylaxe beinhaltet 14 Übernachtungen mit Vollpension, ein psychologisches Aufnahme- und Abschlussgespräch, eine Stressprofilbestimmung mit Identifikation von Belastungsfaktoren, Ermittlung der persönlichen Stressbewältigungskompetenz, systematische individuelle Problemanalyse und Lösungsfindung, Vermittlung von Methoden und Strategien zum kurz- und mittelfristigen Umgang mit Belastungen, Erlernen eines Entspannungsverfahrens (Progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder Autogenes Training), ein individuell zusammengestelltes Therapiepaket nach ärztlicher Verordnung mit zehn physikalischen Therapien und Bewegungs- / Sportangeboten pro Woche, Eintritt in das Meerwasserhallenbad und in die Atlantis-Therme, Gesundheitsvorträge und Freizeitprogramm. Die Burnout-Prophylaxe ist buchbar ab 1.225 Euro pro Person im Doppelzimmer.
Klinik Westfalen, Reha Klinik am Meer, Sandwall 25 – 27, 25938 Wyk auf Föhr, Tel. 04681/5990, info@klinik-westfalen.net, www.klinik-westfalen.net

Stressmanagement im Ostseebad Damp
„Wir sollten einen vollen Terminkalender nicht mit einem erfüllten Leben verwechseln“, fasst Jens Uwe Möller, Leiter der Abteilung für Psychologie und Neuropsychotherapie der Reha-Klinik Damp einen typischen Irrglauben und Stressfaktor moderner Menschen zusammen. Beim Damp Vital Stressmanagement-Programm gehen Gesundheitsurlauber in eine vier- oder achttägige Auszeit von Email-Flut, Termindruck, Handyklingeln und Straßenlärm und finden direkt an der weiten Ostseeküste Raum für die Besinnung auf sich selbst. Im Programm enthalten sind eine individuelle fachärztliche Untersuchung inklusive freier Arztsprechstunde, ausgewählte Ausdauertrainingseinheiten zur psychovegetativen Stabilisierung und Stressreduktion wie Nordic Walking oder Aqua-Jogging, differenziertes Krafttrainingsprogramm zur Verbesserung von Körpergefühl und Selbstbewusstsein,
Progressive Muskelentspannung zur kurzfristigen Stressbewältigung, programmspezifische Vorträge und Workshops aus dem Bereich Bewegung, gesunde Ernährung, Stressmanagement- und Entspannungs-Training sowie Motivations-Coaching und freier Eintritt in Panoramaschwimmbad, Fitness-Studio, Sauna- und Wellnesslandschaft.
Das Stressmanagement-Programm ist buchbar als 4-Tage-Kompaktkurs oder 8-Tage-Gesundheitswoche. Termine und Preise für 2012 auf Anfrage.
Deutsches Zentrum für Präventivmedizin, Fachabteilung der Reha-Klinik Damp GmbH,
Telefon: 04352 80-8207, praevention@damp.de, www.damp.de

Seminare zur Burn-out-Prävention für Unternehmen in Bad Bramstedt
Spezialisten mit langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet „psychosomatische Erkrankungen und Burnout Syndrom“ sind die Ärzte und Psychologen der Schön Klinik im Moor- und Soleheilbad Bad Bramstedt.
Aufgrund dieser langjährigen therapeutischen Erfahrung bietet die Schön Klinik Bad Bramstedt qualifizierte Seminare zum Thema „Burn-out Prävention“ für Unternehmen an.
In den Seminaren lernen die Teilnehmer Symptome des Burn-outs kennen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie man gezielt gegensteuern kann. Neben dem Nutzen für die eigene Person und die eigene Gesundheit werden die Teilnehmer für den Umgang mit gefährdeten bzw. bereits betroffenen Mitarbeitern sensibilisiert.
Wer sich für die Teilnahme an einem
Seminar in der Schön Klinik interessiert oder einen Referenten für einen Workshop im eigenen Betrieb sucht, kann sich direkt mit Oberärztin Stefanie Ehlers unter Tel.: 04192 504-752 oder Univ.- Doz. Dr. med. Gernot Langs unter Tel.: 04192 504-602 in Verbindung setzen.
Schön Klinik Bad Bramstedt, Tel. 04192/504-0, info@schoen-kliniken.de, www.schoen-kliniken.de

Zahlreiche weitere Angebote der Heilbäder und Kurorte Schleswig-Holsteins sind erhältlich beim Heilbäderverband Schleswig-Holstein e. V., Tel.: 0431/ 2108838, info@heilbaederverband-sh.de,  www.heilbaederverband-sh.de

 

Fit auf der Fahrt - 5 Tipps für entspanntes Reisen

Reiselust statt Reisefrust

Großhesselohe (pts014/02.08.2012/13:25) - Bereits auf der Fahrt beginnt für die meisten Menschen die Vorfreude auf einen entspannten Urlaub. Doch oftmals wird die Urlaubsfreude schon bei der Anreise getrübt. Der Grund: Schmerzen und Verspannungen durch stundenlanges Sitzen in einer unnatürlichen Haltung. Die Muskeln werden schlechter durchblutet und nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Die Folge: Sie verhärten sich und beginnen zu schmerzen. Aber nicht nur der Rücken kann von Schmerzen und Verspannungen betroffen sein, auch die Beine können auf einer langen Reise schwer werden.

Tipps für entspanntes Reisen:
1. Bei einer langen Autofahrt ist regelmäßige Bewegung das A und O. Deshalb sollten Sie mindestens alle zwei Stunden eine Pause einlegen und sich auf einem Rastplatz die Füße vertreten. Dadurch werden der Stoffwechsel und die Durchblutung der Muskulatur angekurbelt.

2. Wer seinem Rücken etwas Gutes tun will, der sollte sich ein Beispiel an Katzen nehmen: Mit einem "Katzenbuckel" können Sie nicht nur Ihre Nacken- und Rückenmuskulatur lockern, sondern auch Blockaden lösen. Stellen Sie sich bequem aufrecht hin und stützen Sie die Hände auf den Oberschenkeln ab. Gehen Sie nun ins Hohlkreuz und halten Sie diese Position für circa zehn Sekunden. Machen Sie anschließend einen Rundrücken und halten Sie diese Position ebenfalls für rund zehn Sekunden. Wiederholen Sie diese Übung dreimal.

3. Auch im Auto können Sie einiges für Ihre Muskulatur tun: Indem Sie Ihre Bauchmuskeln oder die Oberschenkel anspannen, halten und wieder lockern, beugen Sie Muskelverkrampfungen vor und fördern die Durchblutung. Achtung: Machen Sie solche Übungen erst, wenn der Motor aus und Ihre Konzentration nicht durch den Straßenverkehr beeinträchtigt ist.

4. Wenn Sie nach einer kurzen Pause wieder weiterfahren, achten Sie auch darauf, wie Sie einsteigen! Zuerst sollten Sie sich mit dem Po auf den Autositz setzen und dann Ihre Beine gleichzeitig mit dem Körper hineindrehen. Der Körper sollte dabei möglichst gerade bleiben. Insbesondere für Bandscheiben- und Arthrosegeplagte ist diese Methode am gelenkschonendsten. Übrigens: Optimal ist ein Sitzwinkel von rund 135 Grad, da der Druck auf die Bandscheiben bei diesem Winkel am geringsten ist. Also in einer Position, in der man leicht nach hinten geneigt ist.

5. Auch wichtig: Ausreichend trinken! Vor allem im Flugzeug ist die Luft sehr trocken und entzieht dem Körper zusätzlich Flüssigkeit. Sie sollten daher mindestens zwei Liter Flüssigkeit am Tag trinken, damit das Blut dünnflüssig bleibt. Vorsicht: Meiden Sie alkoholische Getränke. Sie fördern den Flüssigkeitsverlust.

Gebärmutterentfernung - Frauen holen häufig Zweitmeinung ein

Marburg (pts019/05.07.2012/13:00) - Frauen, die an starken, lang anhaltenden Monatsblutungen (Menorrhagie) leiden, informieren sich immer häufiger in Foren und auf Internetportalen oder holen eine ärztliche Zweitmeinung ein, bevor sie einer Hysterektomie (Gebärmutterentfernung) zustimmen. Dies ergab eine Umfrage der Initiative "Rettet die Gebärmutter".

Ursache einer Menorrhagie können hormonelle Störungen sowie gutartige oder bösartige Veränderungen an der Gebärmutterschleimhaut sein. In den meisten gutartigen Fällen wird zunächst versucht, das Problem mit einer Hormonbehandlung zu lindern oder Geschwülste und Polypen chirurgisch zu beseitigen. Doch oft reichen diese Maßnahmen nicht aus. Den betroffenen Frauen wird dann meist zu einer Hysterektomie geraten. Viel zu oft, wie Experten meinen. Denn seit langem gibt es Organ erhaltende Methoden wie die Endometriumablation (Abtragen oder Veröden der Gebärmutterschleimhaut), die schonender sind als die Entfernung der Gebärmutter.

Durch eine Endometriumablation könnten bis zu 50 Prozent der Gebärmutterentfernungen bei gutartigen Erkrankungen vermieden werden. Die Erfolgsrate beispielsweise der Endometriumablation mit Hochfrequenzstrom ist sehr gut. So konnte den behandelten Patientinnen in mehr als 97 Prozent der Fälle eine unnötige Entfernung der Gebärmutter erspart werden.

Frauen, die an Menorrhagie leiden, informieren sich immer häufiger über alternative Behandlungsoptionen, bevor sie sich zu einer Hysterektomie entschließen. Bei einer Internetumfrage* der Initiative "Rettet die Gebärmutter" gab die Hälfte der Befragten an, eine Zweitmeinung eingeholt zu haben, nachdem sie eine Hysterektomie empfohlen bekommen hat. Obwohl zunächst bei 62 Prozent der Befragten eine Gebärmutterentfernung empfohlen worden war, wurde der Eingriff nur bei 13 Prozent durchgeführt. "Wir hoffen natürlich, dass diese kleine Umfrage repräsentativ ist für eine neue Tendenz bei den betroffenen Frauen. Vor einem so schwerwiegenden und zum Teil unnötigen Eingriff wie einer Gebärmutterentfernung sollte man alle Optionen kennen, um entscheiden zu können", so die Initiative.

Etwa jede fünfte Frau zwischen 30 und 50 Jahren leidet in Deutschland unter einer sehr starken und/oder lang anhaltenden Monatsblutung. Neben den körperlichen Folgen des hohen Blutverlusts, wird ihr gesamtes Leben dadurch beeinträchtigt und beschränkt. Viele Frauen gehen während ihrer Periode kaum oder gar nicht aus dem Haus, treffen keine Verabredungen, nehmen nicht oder nur stark eingeschränkt am sozialen Leben teil.

Die Initiative "Rettet die Gebärmutter" möchte Frauen darüber informieren, welche Ursachen und Therapiemöglichkeiten es gibt und wie die Situation in Deutschland bezüglich der Kostenerstattung durch die Krankenkassen ist. Sie möchte Betroffene und Interessierte aufklären und ihnen bei der Entscheidung helfen, ob eine Entfernung der Gebärmutter wirklich die einzige Möglichkeit ist, die ihnen offen steht. Die Internetseite www.rettet-die-gebaermutter.de bietet fundierte Informationen, Tipps, Links und Literaturhinweise und Erfahrungsberichte anderer Frauen.

* Quelle: Umfrage Website http://www.rettet-die-gebaermutter.de . Innerhalb einer Laufzeit von einer Woche haben sich 97 Frauen beteiligt.

Aufatmen in der Netphener Salzgrotte

Nethphen (nrw-tn). Einen Tag wie am Meer verbringen und können gesundheitsbewusste Kurzurlauber in der Region Siegerland-Wittgenstein: Die Salzgrotte Netphen ist auf dem Boden mit Steinsalz und Salz vom Toten Meer bedeckt und an den Wänden sind mehr als 10 Tonnen Salzsteine aus dem Himalaya verbaut. Ein 45-minütiger Aufenthalt entspricht einem Tag am Meer. Das Drei-Sterne-Hotel Ewerts in Netphen bietet ein spezielles Arrangement an, das auch den Besuch der Salzgrotte beinhaltet. Zwei Übernachtungen im Doppelzimmer mit Frühstück, ein Obstteller auf dem Zimmer, ein viergängiges Menü mit Aperitif und ein Eintritt in die Salzgrotte kosten 105 Euro pro Person. Buchbar ist die Pauschale unter der Rufnummer 02737/5931-0.  www.ewerts.de

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Die Heilkraft des Meeres nutzen. In den Heilbädern Schleswig-HolsteinsWärmender Schlick fördert die Gesundheit und tut einfach gut. Die Heilbäder der Nordsee laden ein.

Schwangerschaft - Welche Vorsorgeuntersuchungen sind sinnvoll?

Der Frauenarzt wird Ihnen zahlreiche Tests während der Schwangerschaft anbieten. Medizinchecks, die Sie selbst bezahlen müssen, jedoch oft nur trügerische Sicherheit bieten.

Jede werdende Mutter macht sich Gedanken um das, was sich sich da im ihrem Bauch entwickelt. Wird es ein gesundes Kind? Und bereits bei der ersten Ultraschalluntersuchung wird Ihnen der Arzt Zusatzuntersuchungen anbieten. Windpocken, Maser, Down-Syndrom, Toxoplasmose - Die kostenpflichtigen Vorsorgeuntersuchungenin der Schwangerschaft sind lukrativ für den Mediziner, doch ob es Ihnen und Ihrem Baby hilft ist teilweise umstritten. Auch die Testergebnisse sind oft nicht leicht zu verstehen. Nachfolgend ein kleiner Überblick: 
Schwangerschaftsdiabetes 
Der Test erfolgt in zwei Schritten: Erst wird der Blutzuckerspiegel der Schwangeren nach der Gabe einer Lösung mit 50g Glukose gemessen. Bei auffälligem Ergebnis, soll ein zweiter Test folgen, bei dem der Blutzuckerspiegel der Schwangeren zunächst nüchtern und dann ein und zwei Stunden nach Aufnahme von 75g Glukose gemessen wird. 
Das zweistufige Verfahren ist in den Mutterschaftsrichtlinien verankert. Nach langen Diskussionen ist seit März 2012 ein Blutzucker-Suchtest zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche verbindlich als Kassenleistung definiert. Schwangere können die Rechnungen bei der Kasse einreichen. Doch einige Frauenärzte empfehlen der Schwangeren gleich den 75g-Test als Selbstzahler zu wählen und auf den "billigen
" 50g-Test zu verzichten. 
Ringelröteln 
Es ist ein Antikörper-Suchtest auf das Parvovirus B19, das die Kinderkrankheit Ringelröteln auslöst. Schwangere stecken sich nur selten an, denn 60 bis 70 Prozent sind dagegen bereits immun. Das Risiko einer Übertragung auf das Baby beträgt rund 30 Prozent, dann drohen Wasseransammlungen im Körper des Fötus, Schädigungen von Leber oder Herz oder der Fruchttod. 
Auch hier ein Problem: Nach der Diagnose von Ringelröteln gibt es keine zugelassene Therapie und damit ist der Test wenig sinnvoll, so der Berufsverband der Frauenärzte. Ohne begründeten Verdacht auf eine Infektion kosten Sie der Test ca. 25 Euro. 
Windpocken 
Ebenfalls ein Antikörper-Suchtest auf die Windpocken auslösende Varizellen. Varizellen können in der frühen Schwangerschaft sehr selten zu Fehlbildungen des Fötus und zu einer Fehlgeburt führen. Eine Infektion des Fötus um den Geburtstermin - ebenfalls selten - hat zu 25% Todesfolgen. 
Hat eine Frau als Kind Windpocken gehabt, ist sie normalerweise gegen eine Infektion in der Schwangerschaft geschützt. Wurde sie nur gegen Windpocken geimpft, sollte bereits vor der Schwangerschaft auf Antikörper untersucht werden, um die Immunisierung eventuell aufzufrischen. Da es ein Lebendimpfstoff ist, darf aber eine Schwangere nicht geimpft werden. 
Sinnvoll ist der Test nur, wenn eine Schwangere ohne Antikörperschutz Kontakt zu einem
infizierten Kind hatte. Nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) sollte sie innerhalb von 96 Stunden nach dem Kontakt mit einer passiven Immunisierung geimpft werden. Das könne "den Ausbruch einer Erkrankung verhindern oder deutlich abschwächen", so das RKI. Der Test kostet zwischen 15 und 30 Euro, doch nur wenn die Frau zu der beschriebenen Risikogruppe gehört, zahlt die Kasse. 
Down-Syndrom - nur eine Risikoanalyse 
Hinter dem "Erst-Trimester-Screening" oder Triple-Test verbergen sich mehrere Untersuchungen, die das Risiko für Chromosomenstörung wie die Trisomien 21 (Down-Syndrom), 18 und 13 einschätzen, aber auch auf Fehlbildungen im Herzen und Gehirn, einen offenen Rücken oder Defekte in der Bauchwand hinweisen können. Dafür messen Frauenärzte, die auf Ultraschall spezialisiert sind, zum einen die Breite der sogenannten Nackentransparenz des Fötus und zum anderen untersuchen sie sein Nasenbein und den Blutfluss im Herzen und analysieren im Blut der Schwangeren die Höhe von Papp-A (Schwangerschaftsassoziiertes Protein A) und des Schwangerschaftshormons ß-HCG. 
Aus diesen Ergebnissen und dem Alter der Frau berechnen die Mediziner das Risiko
. Je mehr Aspekte in die Berechnung aufgenommen werden, desto genauer ist das Ergebnis. Erfahrene Spezialisten können eine Entdeckungsrate von 96 Prozent vorweisen. Mitunter messen Ärzte aber lediglich die Nackentransparenz. Ist diese auffällig, halten einige Frauen das für ein sicheres Zeichen, dass ihr Kind eine Trisomie hat. Die Ursachen können aber vielfältig und oft tritt dies nur temporär sein. Verunsicherung, die nicht notwendig ist. 
Für das Erst-Trimester-Screening gibt es keinen Standardpreise, sie liegen zwischen 150 bis 250 Euro. Die alleinige Untersuchung der Nackentransparenz kostet rund 30 Euro. Ist das Resultat positiv, steht die Schwangere vor der schwierigen Entscheidung, ob sie eine Fruchtwasserpunktion machen
lässt - und damit das Risiko einer Fehlgeburt von ca. 1% in Kauf nimmt. 
Seit kurzem ist in Deutschland auch ein Bluttest auf Down-Syndrom auf dem Markt. Ein negatives Resultat schließt hingegen nicht mit Sicherheit aus, dass das Kind eine Trisomie hat. "Aber die meisten Frauen sind dadurch deutlich entspannter", sagt Cetin. Dass andere chromosomale Krankheiten trotzdem auftreten, aber während der Schwangerschaft noch nicht entdeckt werden können, ist davon unbenommen. 
Umstritten - Test auf Toxoplasmose 
Eine erstmalige Infektion mit Toxoplasmose-Erregern in der Schwangerschaft kann für das Baby gefährlich werden. Schwere Schäden bis hin zur Fehlgeburt drohen. Ein erster Test in der Schwangerschaft ermittelt nur, ob die Frau bereits Antikörper gegen Toxoplasmen im Blut hat. Falls nicht, ist sie dagegen nicht immun und Kontrolluntersuchungen müssen folgen. Nur dann kann eine Neuinfektion entdeckt und effektiv mit Antibiotika behandelt werden. Der Test kostet ohne begründeten ca. 15 Euro. Doch ohne begründeten Verdacht sollten Sie den Test kritisch sehen. Es gibt nur wenige aussagekräftige Studien und noch zu wenig ausreichenden Hinweise auf einen Nutzen, erklärt die Barmer GEK. 
Streptokokken B - gefährlich für Neugeborene 
Mit einem Abstrich der Scheidenschleimhaut am Ende der Schwangerschaft kann untersucht werden, ob sich Streptokokken der Gruppe B angesiedelt haben. Meist sind die Bakterien harmlos, vor und bei der Geburt aber können sie zu schweren Infektionen des Kindes, von Lungenentzündung bis hin zur Hirnhautentzündung führen. Werden die Bakterien nachgewiesen, so kann eine Frau prophylaktisch Antibiotika schlucken. 
Heute diskutieren Frauenärzte, ob eine Reihenuntersuchung aller Frauen sinnvoll ist. In den USA und Kanada wird der Test ausdrücklich empfohlen. Die deutschen Fachgesellschaften empfehlen in einer Richtlinie zur Prophylaxe der Neugeborenensepsis, alle Schwangeren auf Streptokokken B zu untersuchen. Ohne medizinische Begründung kosten Sie der
Test für Sie ca. 35 Euro. Einige Krankenkassen prüfen derzeit, ob der Test nicht zum Standard erhoben wird und generell die Kosten dafür übernehmen. 
Zytomegalie - keine Therapie möglich 
Eine Infektion mit Zytomegalieviren (CMV) erfolgt über Speichel, Blut oder Vaginalflüssigkeit und kann mit Hilfe einer Antikörperbestimmung entdeckt werden. Die Erreger gehört zur Familie der Herpes-Viren und ist meist harmlos. Für Menschen mit geschwächtem Immunsystem allerdings und für Ungeborene kann die Ansteckung gefährlich werden. Organschäden im Gehirn oder an den Augen können die Folgen sein. 
Weisen die Testergebnisse darauf hin, dass sich die Frau in der Schwangerschaft neu mit CMV angesteckt hat, muss sie sich entscheiden, ob sie eine Fruchtwasseruntersuchung mit einem Fehlgeburtsrisiko (ca. 1%) machen lassen will. Doch bei Infektion gibt es ein Problem: Eine Therapie mit dem Antivirusmittel
Ganciclovir ist in der Schwangerschaft unmöglich. Die Behandlung durch eine passive Immunisierung mit Hilfe von Antikörpern ist bisher nicht zugelassen. Deshalb entscheiden sich Schwangere oft zu einem Abbruch. 
Der Test kostet Sie ca. 15 Euro. Doch der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) aus Ärzten und Krankenkassen erklärt, ein CMV-Test werde nicht empfohlen, "weil es bisher keine wirksame Impfung oder Behandlung gibt, die epidemiologischen Daten unvollständig sind, keine Prognose gestellt werden kann, ob und wie sich eine CMV-Infektion auswirken wird, und es keinen Konsens gibt, wie Ärzte vorgehen sollen, wenn eine CMV-Infektion in der Schwangerschaft festgestellt wird."

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